Kopf-an-Kopf-Rennen in Baden-Württemberg: CDU und Grüne liefern sich spannenden Wahlkampf
Gerd BuchholzCampaign in Remote Duel - Parteien treffen sich am Stammtisch - Kopf-an-Kopf-Rennen in Baden-Württemberg: CDU und Grüne liefern sich spannenden Wahlkampf
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg findet am 8. März statt, wobei CDU und Grüne als führende Anwärter gelten. Aktuelle Umfragen zeigen die CDU mit 29 Prozent vorn, doch die Grünen haben den Rückstand auf nur noch sechs Punkte verkürzt, nachdem sie im Januar 2026 auf 23 Prozent geklettert sind. Beide Parteien intensivieren nun ihre Wahlkämpfe vor der Abstimmung.
Die Grünen verzeichnen seit Oktober 2025 stetige Zuwächse und stiegen von 20 auf 23 Prozent im Januar. Diese Entwicklung hat den Vorsprung der CDU von neun auf sechs Punkte schrumpfen lassen – die knappste Differenz zwischen den beiden Parteien seit über zwei Jahren. Umfrageinstitute weisen darauf hin, dass nachlassende Parteibindungen und spontane Wahlentscheidungen die Prognosen erschweren.
Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren, wobei die traditionellen Aschermittwochsveranstaltungen als zentrale Events dienen. Bei der CDU-Kundgebung in Fellbach werden Manuel Hagel und Boris Rhein erwartet, die eine große Menschenmenge anziehen dürften. Gleichzeitig veranstalten die Grünen in Biberach eine Veranstaltung mit Cem Özdemir und Winfried Kretschmann, unterstützt von Joschka Fischer und Ricarda Lang.
Auch die anderen Parteien halten hochkarätige Treffen ab. Die SPD versammelt sich unter Andreas Stoch in Ludwigsburg, wo Tim Klüssendorf als Gastredner auftritt. Die Linke plant Auftritte von Gregor Gysi in Pforzheim und Jan van Aken in Stuttgart. Die FDP lädt in Karlsruhe zu einer Veranstaltung mit einer Rede von Hans-Ulrich Rülke ein, während die AfD in Sindelfingen mit Markus Frohnmaier und Emil Sänze aufwartet.
Das Rennen bleibt eng, wobei sowohl CDU als auch Grüne ihre Spitzenkandidaten als mögliche Ministerpräsidenten ins Spiel bringen. Da die Parteien die Aschermittwochsveranstaltungen nutzen, um Unterstützung zu mobilisieren und Gegner zu kritisieren, werden die letzten Wochen vor dem 8. März entscheidend sein. Das Ergebnis hängt davon ab, wie die Wähler auf die sich wandelnde politische Landschaft reagieren.






