Kommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher-Projekte
Hans-Josef BeckmannKommunale Energieversorger setzen zunehmend auf Batteriespeicher-Projekte
Fast die Hälfte der kommunalen Energieversorger prüft mittlerweile Projekte zur Batteriespeicherung. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 46 Prozent neue Initiativen bewerten, während 11 Prozent bereits mit der Umsetzung begonnen haben.
Das wachsende Interesse unterstreicht die zunehmende Bedeutung von Speicherlösungen im Energiesektor – nur ein kleiner Teil der Unternehmen hat derzeit keine Pläne, die Technologie einzuführen. Laut der Erhebung stufen 35 Prozent der Befragten Batteriespeicher als sehr oder äußerst wichtig für ihren Betrieb ein. Derzeit befinden sich 27 Prozent in der Planungsphase, während 11 Prozent bereits aktiv Speicherprojekte umsetzen.
Bei der Dimension der Vorhaben übersteigen 7 Prozent der Projekte eine Leistung von 100 Megawatt und zeigen damit ehrgeizige Großprojekte auf. Weitere 23 Prozent liegen zwischen 10 und 100 Megawatt. Gleichzeitig bewegt sich ein Drittel der geplanten oder laufenden Projekte im Bereich von 1 bis 5 Megawatt, ein weiteres Drittel zwischen 5 und 10 Megawatt.
Trotz des Aufschwungs zeigen sich 16 Prozent der Unternehmen weiterhin desinteressiert an Batteriespeicherlösungen. Dies deutet auf eine Spaltung hin, wie Energieversorger die zukünftige Infrastruktur gestalten wollen. Die Ergebnisse belegen einen deutlichen Trend zur Einführung von Batteriespeichern bei kommunalen Energieunternehmen. Mit fast vier von zehn aktiv in Projekte eingebundenen Akteuren entwickelt sich die Technologie zu einem zentralen Baustein der Energiestrategien. Diejenigen, die bereits Lösungen umsetzen, geben dabei die Richtung für einen breiteren Wandel in der Branche vor.






