Koblenz verliert seine Oberbürgermeisterin: Ulrike Mohrs wechselt zur Bundesagentur für Arbeit
Hans-Josef BeckmannKoblenz verliert seine Oberbürgermeisterin: Ulrike Mohrs wechselt zur Bundesagentur für Arbeit
Koblenzer Oberbürgermeisterin Ulrike Mohrs tritt nach siebenhalb Jahren im Amt zurück. Ab dem 1. Juli übernimmt sie die Leitung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz/Saarland der Bundesagentur für Arbeit. Ihr Rückzug folgt auf ihre Entscheidung, aufgrund der neuen Position nicht erneut für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.
Ulrike Mohrs hinterlässt ein Erbe bedeutender Projekte. Unter ihrer Führung wurden die Feuerwachen 2 und 3 eröffnet, das Freibad Oberwerth saniert und die Sportanlage im Stadtteil Schmitzers Wiese modernisiert. Zudem gründete sie das Lotsenhaus als internationale Willkommensstelle und unterstützte während ihrer Amtszeit Geflüchtete.
Sie steuerte Koblenz durch schwere Krisen, darunter die COVID-19-Pandemie, Russlands Krieg gegen die Ukraine und die Flutkatastrophe im Ahrtal. In ihrer Abschiedsrede betonte sie sozialen Zusammenhalt, faktenbasierte Entscheidungsfindung und respektvollen Dialog als zentrale Grundsätze ihrer Arbeit. Eine offizielle Verabschiedung im Stadtrat findet am 25. Juni statt.
Ihre Nachfolgerin, Dr. Dagmar Kranz (CDU), wird im Juli ihr Amt antreten. Oberbürgermeister David Langner würdigte Mohrs als dynamische Führungspersönlichkeit, die bleibende Spuren in der Stadt hinterlassen habe.
Ulrike Mohrs wechselt im Juli in ihre neue Position. Ihre Amtszeit als Oberbürgermeisterin war geprägt von bedeutenden Infrastrukturprojekten und Krisenbewältigung. Nun bereitet sich die Stadt auf die Führung unter Dr. Dagmar Kranz vor.






