10 April 2026, 20:20

KI und Digitalisierung revolutionieren die ökologische Geflügelhaltung

Großes Hühnerfarm mit zahlreichen Hühner, umgeben von grünem Gras und Bäumen unter einem teilweise bewölkten Himmel.

KI und Digitalisierung revolutionieren die ökologische Geflügelhaltung

Ein neues Projekt namens SimpleAgriData soll die ökologische Geflügelhaltung durch Digitalisierung und KI revolutionieren. Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Initiative entwickelt eine Open-Source-Datenplattform, um Effizienz und Tierschutz in der Branche zu verbessern. Bundesminister Cem Özdemir gab die Förderung anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin am 20. Januar offiziell bekannt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen Bio-Mastbetriebe, in denen Kamerasysteme rund um die Uhr Video- und Audioaufnahmen anfertigen. Diese Daten fließen in KI-Modelle ein, die Futterqualität, Haltungsumfeld und den allgemeinen Gesundheitszustand der Tiere analysieren. Ziel ist es, die Ressourceneffizienz und wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Landwirt:innen zu steigern.

Die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (HKA) übernimmt die Projektleitung und koordiniert die Entwicklung der Plattform sowie die KI-gestützte Datenauswertung. Zu den Partnern zählen Biofino GmbH & Co. KG, die GS agri eG und VetVise GmbH. Gemeinsam sollen praxistaugliche Prototypen entstehen, die den Nutzen des Systems im realen Betrieb demonstrieren.

Kern von SimpleAgriData ist eine interoperable Plattform, die Daten entlang der gesamten landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette standardisiert. Durch die einheitliche und zugängliche Aufbereitung von Informationen will das Projekt ökologische Landwirt:innen bei fundierten Entscheidungen unterstützen.

Mit der Förderzusage beginnt eine dreijährige Phase, in der KI- und Datentools in die ökologische Landwirtschaft integriert werden sollen. Bei Erfolg könnten die Prototypen einen neuen Maßstab setzen, wie Technologie Tierschutz und Produktivität in der Landwirtschaft verbessert. Der Erfolg des Projekts hängt dabei von der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft und dem Agrarsektor ab.

Quelle