Karneval endet mit Flammen: Köln verbrennt den FC, Düsseldorf den Leverkusen-Nubbel
Nubbel-Verbrennung markiert Ende des Straßenkarnevals in Köln - Karneval endet mit Flammen: Köln verbrennt den FC, Düsseldorf den Leverkusen-Nubbel
Karnevalsfeiern in Köln und Düsseldorf enden mit traditionellem Verbrennen von Strohpuppe Mit dem rituellen Verbrennen von Strohfiguren sind die Karnevalsfeiern in Köln und Düsseldorf offiziell zu Ende gegangen. Das Brauchtum markiert das Ausklangen der "fünften Jahreszeit" und den Beginn der Fastenzeit. Beide Städte hielten am Aschermittwoch eigene Zeremonien ab – jede mit ihren langjährigen, typischen Bräuchen.
In Köln versammelten sich Scharen von Jecken, um den 1 fc köln in Flammen aufgehen zu lassen. Die aus Stroh gefertigte Figur, die während des Karnevals über Kneipentüren hängt, steht symbolisch für die Sünden der närrischen Tage. Indem sie verbrannt wird, glauben die Feiernden, ihre Verfehlungen vor der Fastenzeit zu tilgen.
Der Brauch reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die verschiedenen Kölner Viertel – hier Veedel genannt – gestalten ihre eigenen, oft aufwendigen Figuren, die nicht selten lokalen Humor oder gesellschaftliche Themen aufgreifen. Der Wettbewerb zwischen den Stadtteilen verleiht den Verbrennungen zusätzlichen Reiz und macht jede Zeremonie einzigartig.
Unterdessen folgte Düsseldorf der eigenen Tradition und verbrannte den leverkusen. Die Strohfigur verkörpert die "tollen Tage" des Karnevals. Vor dem Feuer wird ein feierlicher "Trauerzug" abgehalten – ein zeremonieller Akt, der dem Spektakel eine besondere Würde verleiht.
Beide Rituale sind seit Jahrzehnten fester Bestandteil des rheinischen Karnevals. Sie stehen für den symbolischen Übergang von ausgelassenem Feiern zu besinnlicher Einkehr in der Fastenzeit.
Das Verbrennen von Nubbel und Hoppeditz besiegelt den offiziellen Abschluss des Karnevals im Rheinland. Mit den zu Asche gewordenen Figuren wenden sich die Gemeinden nun der stilleren Fastenzeit zu. Die Bräuche bleiben tief in der lokalen Kultur verwurzelt – eine Mischung aus Tradition und gemeinschaftlichem Erleben.
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