03 April 2026, 16:30

Karlsruher Zollamt erwirtschaftet 8 Milliarden Euro und deckt Millionenbetrug auf

Altes deutsches Aktienzertifikat für 100 Reichsmark mit schwarzem Rand und deutschem Text.

Karlsruher Zollamt erwirtschaftet 8 Milliarden Euro und deckt Millionenbetrug auf

Das Zollamt Karlsruhe spielte im vergangenen Jahr eine zentrale Rolle bei der Steuereinnahme Deutschlands. 2024 erwirtschaftete die Behörde insgesamt 8 Milliarden Euro aus verschiedenen Abgaben und Steuern – davon allein fast 5 Milliarden Euro durch Verbrauchsteuern.

Ein beträchtlicher Teil der Einnahmen stammte aus der Einfuhrumsatzsteuer, die weitere 3 Milliarden Euro zum Gesamtaufkommen beitrug. Darüber hinaus bearbeitete das Amt ein immenses Sendungsaufkommen: Über 8.000 Postsendungen wurden abgefertigt, hinzu kamen nahezu 14 Millionen Exporte und rund 3 Millionen Importe.

Auch bei der Bekämpfung von Steuerhinterziehung zeigte die Behörde Präsenz. Die Beamten beschlagnahmten mehr als 187.000 unversteuerte Zigaretten sowie über 1.200 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak. Gleichzeitig deckte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) durch nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse Verluste in Höhe von 94 Millionen Euro auf.

Die FKS führte im Jahr 2024 über 860 Betriebsprüfungen bei Arbeitgebern durch. Die Ermittlungen führten zu gerichtlich verhängten Geldstrafen von 1,46 Millionen Euro und Haftstrafen mit einer Gesamtlänge von fast 70 Jahren. Zudem holte die Prüfungsabteilung rund 24 Millionen Euro an ausstehenden Abgaben und Steuern von Unternehmen nach.

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Die Arbeit des Zollamts Karlsruhe trug maßgeblich zu den deutschen Zolleinnahmen von rund 150 Milliarden Euro im Jahr 2024 bei. Durch Steuern, Beschlagnahmungen und Prüfungen stärkte die Behörde nicht nur die Steuerehrlichkeit, sondern sicherte auch erhebliche Mittel für die öffentlichen Haushalte.

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