Känguru-Chili in Erlangen: Studierende stürmen die Mensa für exotisches Mittagessen
Gerfried ThiesKänguru-Fleisch in der Universitäts-Mensa kommt nicht bei allen gut an - Känguru-Chili in Erlangen: Studierende stürmen die Mensa für exotisches Mittagessen
Känguru-Chili überrascht Studierende in Erlangen
Die Mensa der Universität Erlangen hat Studierende mit einer ungewöhnlichen Mittagsoption überrascht: Am Langemarckplatz wurde Känguru-Chili serviert – und sorgte für Neugier wie auch Diskussionen unter den Gästen. Das Gericht war im Nu ausverkauft, alle 400 Portionen fanden innerhalb eines einzigen Tages Abnehmer.
Ein Foto des Gerichts landete auf Reddit, wo die Reaktionen weit auseinandergingen. Manche lobten den Geschmack und verglichen ihn mit magerem Rindfleisch, andere empfanden ihn als zu intensiv oder wildartig. Einige Gäste zweifelten sogar an, ob es sich tatsächlich um Kängurufleisch handelte.
Das Chili wurde mit Basmatireis serviert und erhielt größtenteils positives Feedback. Viele Studierende kehrten für eine zweite Portion zurück, sodass alle Rationen noch vor Ende der Mittagszeit vergriffen waren. Das Gericht löste zudem Gespräche über Kängurufleisch im Allgemeinen aus, wobei Nutzer von früheren Erfahrungen berichteten.
Auch an der Uni-Mensa Nürnberg hatte ein ähnliches Gericht kürzlich für geteilte Meinungen gesorgt. Manche waren sofort begeistert, andere brauchten Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Die Debatte führte sogar zu Erwähnungen von Marc-Uwe Kling, dem Autor der Känguru-Chroniken, in dessen Büchern ein sprechendes Känguru die Hauptrolle spielt. Keine andere deutsche Hochschulmensa hat in den letzten fünf Jahren Känguru auf den Speiseplan gesetzt – ein wahrhaft seltenes Angebot.
Das Experiment mit dem Känguru-Chili erwies sich als voller Erfolg und war schnell ausverkauft. Die Reaktionen reichten von Begeisterung bis zu Skepsis, doch das Gericht schaffte es auf jeden Fall, Aufmerksamkeit zu erregen. Ob andere Studierendenwerke dem Beispiel folgen werden, bleibt vorerst offen.