12 February 2026, 15:21

Jugend in Emmendingen diskutiert über Wahlalter 16 und besseren Nahverkehr

Eine Gruppe von Menschen sitzt in Stühlen in einem Raum mit einer Wand, Fenstern auf der rechten Seite, Deckenleuchten und einem Ventilator und einem Redner auf der linken Seite, mit Text und einer Karte unten.

Jugend in Emmendingen diskutiert über Wahlalter 16 und besseren Nahverkehr

Rund 30 Schülerinnen und Schüler trafen sich kürzlich im Landratsamt Emmendingen, um sich mit Themen auseinanderzusetzen, die ihre Zukunft prägen. Die Veranstaltung war Teil eines Pilotprojekts, das die Beteiligung Jugendlicher an kommunalen Entscheidungsprozessen stärken soll. Die Bandbreite der diskutierten Themen reichte von politischer Teilhabe bis hin zu Verbesserungen im Nahverkehr der Region.

Die vom Land geförderte Initiative war Bestandteil der "Jugenddialoge auf Kreisebene". Im Mittelpunkt standen Fragen, wie junge Menschen besser über Politik informiert und zur Wahlbeteiligung motiviert werden können. Angesichts der anstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026 setzten sich die Schülerinnen und Schüler erstmals mit den Auswirkungen einer Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre auseinander.

In Workshops wurden Ansätze erarbeitet, um das lokale Engagement zu festigen – etwa durch Erfahrungen aus Schülervertretungen und Jugendgemeinderäten. Zudem analysierten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen im Verkehrsbereich in Emmendingen, darunter Pläne für einen Ausbau des Bus- und Schienenverkehrs, sichere Schulwege sowie bessere Radverkehrsanbindungen.

Der Landkreis betonte sein Bestreben, den Dialog mit Jugendlichen langfristig zu pflegen. Ziel der Verantwortlichen ist es, deren Perspektiven bereits in frühen Planungsphasen über regelmäßige Austauschformate mit Schülervertretungen einzubinden.

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Die Veranstaltung bot den Jugendlichen eine Plattform, um ihre Anliegen zu transportieren und Lösungsvorschläge zu Themen wie Verkehr und politische Teilhabe zu entwickeln. Künftige Treffen sollen die Diskussionen vertiefen, während sich der Landkreis auf die Wahl 2026 vorbereitet. Das Projekt sucht weiterhin nach Wegen, um die Sichtweisen junger Menschen stärker in lokale Entscheidungsprozesse zu integrieren.