15 May 2026, 10:24

Journalisten stranden unfreiwillig im Büro – nach verschwundenen Taschen bei Gala

Frau in einem blauen Kleid, die selbstbewusst vor einem Podium mit Mikrofon steht.

Journalisten stranden unfreiwillig im Büro – nach verschwundenen Taschen bei Gala

Zwei Journalisten verbringen unerwartete Nacht im Büro – nach verschwundenen Taschen bei einer glamourösen Veranstaltung

Zwei Journalisten mussten eine ungewollte Nacht auf dem Büroboden verbringen, nachdem ihre Habseligkeiten bei einer hochkarätigen Veranstaltung abhandengekommen waren. Adam Bloodworth und Anna Moloney, die nach den City AM Awards geblieben waren, um beim Abbau zu helfen, saßen plötzlich fest, als ihre Taschen aus der Garderobe des Guildhall verschwunden waren. Ihr Martyrium dauerte bis zum nächsten Tag – bis ihre Sachen schließlich wiederaufgetaucht waren.

Andernorts sorgte die Kampagne einer Labour-Abgeordneten für einen „Sommer der Liebe“ für eine amüsante Verwechslung, während ein Finanzbericht den Wert von SpaceX um eine astronomische Summe aufblähte. Und auch Manchester Bürgermeister genoss an diesem Abend eine First-Class-Zugfahrt in die Hauptstadt.

Der Abend hatte mit den City AM Awards im Londoner Guildhall begonnen. Bloodworth und Moloney, die beide vor Ort arbeiteten, blieben nach der Veranstaltung, um beim Abbau zu helfen. Als sie ihre Taschen aus der Garderobe holen wollten, waren diese – inklusive Moloneys Wohnungsschlüssel – spurlos verschwunden.

Es folgte eine gründliche Suche durch die Hinterzimmer des Guildhall, die über eine Stunde dauerte. Ohne Erfolg blieb dem Duo nichts anderes übrig, als das Angebot des Digitalchefs anzunehmen: ein provisorisches Lager auf dem Büroboden. Moloney stand am nächsten Morgen vor einer zusätzlichen Herausforderung – sie musste in fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit pendeln, da ihre Tasche noch immer fehlte.

Unterdessen führte der Vorschlag einer Labour-Hinterbänklerin für einen „Sommer der Liebe“ zu einem unfreiwilligen Tippfehler in einem Zitat. Der konservative Abgeordnete Andrew Griffith unterzeichnete eine E-Mail fälschlicherweise als „Shadow Business Sexretary“ statt „Secretary“. Der Lapsus sorgte schnell für Heiterkeit im Netz.

In den Finanznachrichten wurde der Wert von SpaceX falsch angegeben. Der Anteil des Scottish Mortgage Investment Trust an dem Unternehmen wurde mit 1,25 Billionen Dollar bewertet – und nicht, wie irrtümlich berichtet, das gesamte Unternehmen. Der Fehler wurde später korrigiert, nicht ohne zuvor für Verwirrung zu sorgen.

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Eine erquickliche Nachricht zum Schluss: Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, reiste stilvoll in der ersten Klasse nach London.

Am nächsten Tag wurden Bloodworths und Moloneys Taschen schließlich gefunden, was ihrem unfreiwilligen Büroaufenthalt ein Ende setzte. Die verschwundenen Sachen waren zurück, Moloney musste nicht länger in High Heels zur Arbeit – und der Tippfehler in Griffiths E-Mail war behoben. Auch die SpaceX-Bewertung wurde berichtigt und klärte den tatsächlichen Anteil des Scottish Mortgage Investment Trust auf. Für Burnham blieb die Fahrt angenehm – auch wenn sein First-Class-Sitz das einzige Luxusgut dieses Abends war.

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