17 January 2026, 13:52

Jens Spahn verlässt CDU-Bundesvorstand – und macht Platz für neue Generation

US-Luftwaffenstabschef Gen. Kelly steht an einem Podium mit einem Mikrofon und hält eine Rede vor einem Publikum, das vor einer Projektionswand mit der Aufschrift "Pride Month" sitzt, mit Stühlen, einem Tisch mit Papieren, einem Vorhang, einem Lautsprecher, einem an der Wand montierten Gerät und Deckenleuchten im Hintergrund.

Renovierung der CDU-Spitze: Jens Spahn tritt zurück - Jens Spahn verlässt CDU-Bundesvorstand – und macht Platz für neue Generation

Jens Spahn tritt nach fast zwölf Jahren aus dem Bundesvorstand der CDU zurück. Mit diesem Schritt will er Platz für neue Gesichter in der Parteiführung machen. Der Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Friedrich Merz sich Ende Februar zur Wiederwahl als CDU-Vorsitzender stellt.

Spahn war 2014 erstmals in das höchste Gremium der Union aufgenommen worden und hatte seitdem eine Führungsrolle inne. Nun verzichtet er auf eine erneute Kandidatur im Februar, bleibt jedoch vorerst aufgrund seiner Position als Fraktionsvorsitzender im Amt. Insider vermuten, er könnte damit einem möglichen schwachen Wahlergebnis ausweichen.

Durch die Neuaufstellung sollen mehr Frauen in die Spitzengremien der Partei aufrücken. Zudem wird eine 29-jährige Klimaexpertin in das Führungsteam aufgenommen. Sollte Spahn seinen Rückzug vollständig vollziehen, endet damit seine langjährige Präsenz in den oberen Reihen der CDU.

Die nächsten Wahlen zum Fraktionsvorstand stehen im Mai an, wo weitere personelle Veränderungen möglich sind. Friedrich Merz wird unterdessen auf dem anstehenden Parteitag seine Bestätigung als CDU-Chef anstreben.

Spahns Rückzug ebnet den Weg für jüngere und vielfältigere Stimmen in der CDU-Führung. Die Partei wird ihren neuen Bundesvorstand im Februar finalisieren, weitere Anpassungen sind im Mai denkbar. Seine Entscheidung markiert das Ende eines langen Kapitels im Bundesvorstand der Christdemokraten.