09 February 2026, 18:39

Jäger ohne Waffenpass: Vier Männer an deutsch-französischer Grenze gestoppt

Eine Gruppe deutscher Gefangener in Frankreich, die Gewehre halten und auf dem Boden stehen, mit Bäumen, Häusern und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Polizei stoppt Jäger mit Gewehren an der Grenze nach Frankreich - Jäger ohne Waffenpass: Vier Männer an deutsch-französischer Grenze gestoppt

Vier Männer wurden an der französisch-deutschen Grenze angehalten, nachdem sie versucht hatten, mit Jagdgewehren nach Deutschland einzureisen. Obwohl sie gültige französische Jagdscheine besaßen, wurden sie gestoppt.

Der Vorfall ereignete sich, als die Gruppe mit mehreren Schusswaffen an der Grenze eintraf. Beamte entdeckten bei einer Kontrolle 53 Schuss Munition in ihrem Gepäck. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass den Männern die erforderlichen Europäischen Waffenpässe fehlten, die für die legale Einfuhr der Gewehre nach Deutschland notwendig sind.

Die Behörden leiteten daraufhin ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein. Da die Männer gegen die Waffenbestimmungen verstoßen hatten, wurde ihnen die Einreise umgehend verweigert. Aus offiziellen Unterlagen geht hervor, dass es in den vergangenen zwei Jahren keine vergleichbaren Fälle abgewiesener Waffenimporte an deutschen Grenzen gab – entsprechende Daten sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert.

Die vier Personen wurden trotz ihrer ordnungsgemäßen Jagdscheine nach Frankreich zurückgeschickt. Nach deutschem Recht sind für den grenzüberschreitenden Transport von Waffen zusätzliche Genehmigungen erforderlich, über die sie nicht verfügten.

Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Waffengesetze an deutschen Grenzen. Selbst lizenzierte Jäger müssen ohne den notwendigen Europäischen Waffenpass mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Polizei bestätigte, dass die Ermittlungen noch andauern.