Ingolstadt bekommt ein 55-Millionen-Zentralbad als modernes Erlebnisparadies
Gerfried ThiesIngolstadt bekommt ein 55-Millionen-Zentralbad als modernes Erlebnisparadies
Ingolstadt plant den Bau eines neuen Zentralbads – Ersatz für das veraltete Hallenbad Ingolstadt. Für 55 Millionen Euro entsteht in Ingolstadt ein modernes Zentralbad, das das in die Jahre gekommene Hallenbad Ingolstadt ersetzen soll. Die neue Anlage besticht durch zeitgemäße Holzarchitektur und nachhaltiges Design. Nach Fertigstellung rechnen die Verantwortlichen mit rund 340.000 Besuchern pro Jahr.
Das bestehende Hallenbad Ingolstadt, das 1965 erbaut wurde, hat das Ende seiner technischen Nutzungsdauer erreicht. Eine Komplettsanierung wäre nötig gewesen, doch die Stadt entschied sich stattdessen für einen Neubau. Der Beschluss steht im Einklang mit den Plänen, sowohl das Hallenbad Ingolstadt als auch das Neckarbad Schwenningen bis Ende 2030 zu schließen – dann soll das Zentralbad seine Pforten öffnen.
Die neue Anlage umfasst ein 50-Meter-Wettkampfbecken, ein 25-Meter-Becken, ein Multifunktionsbecken sowie ein Lehrbecken. Zudem sind ein Familienbereich, eine Saunalandschaft, Zuschauerränge und ein Café vorgesehen. Das Design legt Wert auf barrierefreien Zugang und fügt sich harmonisch in die umliegende Klosterhof-Landschaft ein.
Mit der Planung und Umsetzung wurden die Architekturbüros RKW Architektur aus Düsseldorf und VenhoevenCS aus Amsterdam beauftragt. Die Bauphysik übernimmt nach einer Ausschreibung 2024 das akustikbüro schwarze GmbH. Fünf der sieben Fachlose gingen an regionale Unternehmen, zwei davon direkt an Firmen aus Köln.
Oberbürgermeister Jürgen Roth bezeichnete das Projekt als „wichtigen Entwicklungsschritt für die Stadt“. Das Zentralbad soll die Verbindung zwischen Ingolstadt und Schwenningen stärken und die Lebensqualität für alle Altersgruppen verbessern. Die Gesamtkosten von 55 Millionen Euro teilen sich die Stadt (50 Millionen) und der BVS (5 Millionen).
Das Zentralbad wird nicht nur veraltete Einrichtungen ersetzen, sondern auch als moderner Treffpunkt für Schwimmen, Freizeit und Gemeinschaftsveranstaltungen dienen. Mit seinem nachhaltigen Konzept und vielfältigen Angeboten soll es bis 2030 zu einem zentralen Aushängeschild Ingolstadts werden.