IHK Ulm baut modernes Bildungszentrum für Fachkräfte der Region
Brigitta SchülerIHK Ulm baut modernes Bildungszentrum für Fachkräfte der Region
Neues Bildungszentrum der IHK Ulm entsteht in der Ensingerstraße 4
In der Ensingerstraße 4 in Ulm entsteht ein neues Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm. Das Vorhaben wird vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium mit 4,7 Millionen Euro gefördert. Nach seiner Fertigstellung soll die Einrichtung als moderner Ausbildungsstandort für die Fachkräfte der Region dienen.
Das neue Zentrum umfasst rund 1.800 Quadratmeter und bietet Platz für zwölf hochmoderne Schulungsräume. Diese können bis zu 300 Teilnehmer gleichzeitig aufnehmen und ein breites Kursangebot ermöglichen. Jährlich nehmen über 4.500 Menschen an den Programmen der IHK Ulm teil – von kurzen Seminaren bis hin zu umfassenden Berufsausbildungen.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf etwa 18,7 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg steuert 25 Prozent der Förderung bei, der Bund übernimmt 45 Prozent. Die verbleibenden 30 Prozent trägt die IHK Ulm selbst. Das als "Drehscheibe für die regionale Wirtschaft" konzipierte Gebäude setzt auf Nachhaltigkeit und zukunftssichere Ausbildungsstandards. Der Abriss des bestehenden Bauwerks beginnt voraussichtlich Anfang 2026, die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Die offene und transparente Architektur des Zentrums soll die Zusammenarbeit fördern und damit die Werte der IHK Ulm widerspiegeln. Mit dem Neubau wird eine Tradition der beruflichen Bildung in der Region fortgeführt, die bis ins Jahr 1948 zurückreicht.
Die neue Einrichtung soll dazu beitragen, den Fachkräftenachwuchs in Baden-Württemberg zu sichern. Durch moderne Ausbildungsmöglichkeiten strebt das Projekt an, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu stärken. Es unterstreicht das langfristige Engagement für berufliche Weiterbildung und regionales Wachstum.