31 March 2026, 18:24

Hoffmeister-Kraut stärkt Baden-Württembergs Wirtschaftspartnerschaft mit Indien

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die an Maschinen arbeiten, Metallstangen und -rohre, beschriftet mit "Neue Eisengießerei, die erste Fabrik Deutschlands" unten.

Hoffmeister-Kraut stärkt Baden-Württembergs Wirtschaftspartnerschaft mit Indien

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut auf mehrtägiger Indien-Reise

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschafts-, Arbeits- und Tourismusministerin von Baden-Württemberg, hat einen mehrtägigen Besuch in Indien begonnen. Ziel der Reise ist es, die wirtschaftlichen Beziehungen zu vertiefen und Wachstumschancen in einem der vielversprechendsten Handelspartner Deutschlands auszuloten. Begleitet wird sie von einer 44-köpfigen Delegation aus Vertretern der Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien.

Im Mittelpunkt des Besuchs stehen Schlüsselbranchen wie Maschinenbau, Medizintechnik und Fachkräftesicherung. Stationen sind Delhi, Pune und Mumbai geplant, wo Treffen mit großen Unternehmen wie Bharat Forge – einem Spezialisten für hochfeste Schmiedeteile – und Marquardt, einem Anbieter von Mechatronik-Lösungen, auf dem Programm stehen.

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Am 4. Februar 2025 wird die Ministerin Shobha Karandlaje, Indiens Staatsministerin für Arbeit und Beschäftigung, treffen. Die Gespräche knüpfen an ein im Februar 2024 zwischen Baden-Württemberg und Maharashtra unterzeichnetes Memorandum of Understanding an, das die Entwicklung der Arbeitskräfte und die berufliche Ausbildung fördern soll.

Der bilaterale Handel zwischen Baden-Württemberg und Indien erreichte 2023 ein Volumen von 4,267 Milliarden Euro. Zu den wichtigsten Exportgütern der Region nach Indien zählten Maschinen, Datenverarbeitungsgeräte und Elektrowaren. Unterdessen hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die EU aufgefordert, die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Indien zu beschleunigen und dessen strategische Bedeutung zu betonen.

Auch die Automobilbranche steht im Fokus: Der Stuttgarter Technologiekonzern Bosch plant, bis Mitte 2026 ein Joint-Venture-Produktionswerk in Pune zu eröffnen, in dem E-Achsen und E-Motoren gefertigt werden sollen. Dies unterstreicht das wachsende Interesse deutscher Unternehmen an Indiens expandierender Industriebasis.

Der Besuch der Delegation zeigt das Engagement Baden-Württembergs, die wirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Partnerschaften mit Indien weiter zu stärken. Angesichts steigender Handelsvolumina und neuer Investitionen könnte die Reise den Weg für eine vertiefte Zusammenarbeit in den Bereichen Technologie, Fertigung und Fachkräfteentwicklung ebnen.

Quelle