26 January 2026, 15:03

Historischer Grenzstein nach 180 Jahren wieder an alter Stelle

Eine Metalltafel an einer Steinwand mit einer Karte von Deutschland und einer Inschrift.

Historischer Grenzstein nach 180 Jahren wieder an alter Stelle

Ein historischer Grenzstein zwischen Deutschland und der Schweiz wurde sorgfältig restauriert und an seinen ursprünglichen Standort zurückgebracht. Der 180 Jahre alte Marker mit der Nummer 98 wurde im Rahmen einer Feier auf dem St. Chrischona wieder eingesetzt. Er ist Teil einer 22 Kilometer langen Grenze, die seit über 500 Jahren nahezu unverändert geblieben ist.

Der beschädigte Stein wurde repariert, indem man ihn auf einem stabilen Betonsockel befestigte. Kupferstifte sorgten für eine flexible Sollbruchstelle, die Stabilität garantiert und gleichzeitig die ursprüngliche Struktur bewahrt. Dieser spezielle Grenzstein ist einer von 223 historischen Markierungen, die entlang der lang bestehenden Grenze verlaufen.

Die Restaurierung spiegelt ein wachsendes Bewusstsein für den Schutz des kulturellen Erbes wider. Ein traditioneller Grenzgang, der alle sechs Jahre stattfindet, legt inzwischen größeren Wert auf die Erhaltung dieser Denkmäler. Bei der Veranstaltung kommen Beamte und Anwohner zusammen, um die jahrhundertealte Grenze zu begutachten und zu sichern.

Grenzstein 98 markiert nun wieder die Trennlinie zwischen den beiden Nationen. Seine Instandsetzung sichert das Überdauern eines kleinen, aber bedeutenden Stücks gemeinsamer Geschichte. Der restaurierte Marker steht als Teil einer Grenze, die seit einem halben Jahrtausend besteht.