09 March 2026, 14:27

Hensoldt plant Ausbau in Aalen und schafft Hunderte neue Arbeitsplätze

Eine Zeichnung einer Fabrik mit einer großen zentralen Maschine, umgeben von verschiedenen Geräten, einer Tür, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einer Tafel mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenleuchten.

Hensoldt plant Ausbau in Aalen und schafft Hunderte neue Arbeitsplätze

Verteidigungs- und Sensortechnikunternehmen Hensoldt steht kurz vor Ausbau in Aalen

Der Rüstungskonzern und Sensorspezialist Hensoldt befindet sich in fortgeschrittenen tarifverhandlungen öffentlicher dienst, um seinen Standort in Aalen auszubauen. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach optoelektronischen Systemen und Sensorlösungen des Unternehmens. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, entstünden in der Region Hundert neue Arbeitsplätze.

Im Mittelpunkt der geplanten Erweiterung steht das ehemalige Industrie- und Gewerbegebiet Triumph-Areal, das nun modernisiert werden soll. Hensoldt beabsichtigt, bestehende Lagerflächen umzuwidmen, um die Kapazitäten für Entwicklung, Produktion und Wartung zu erhöhen. Die starke industrielle Infrastruktur der Region und das dort ansässige Photonik-Cluster machen den Standort besonders attraktiv für die Optronik-Sparte des Unternehmens.

Verhandlungen mit Grundstückseigentümern und dem Projektentwickler Ten Brinke laufen noch, finale Verträge wurden bisher nicht unterzeichnet. Dennoch betrachtet Hensoldt Aalen als strategischen Schwerpunkt für sein künftiges Wachstum. Die Investition würde zudem den lokalen Photonik-Sektor stärken und der Region neuen industriellen Schwung verleihen.

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Am Montagmorgen stieg der Aktienkurs von Hensoldt um 2,6 Prozent auf 75,60 Euro und übertraf damit die allgemeine Marktentwicklung. Der Anstieg spiegelt das Vertrauen der Anleger wider, während das Unternehmen seine Expansionspläne vorantreibt.

Das Projekt könnte das Triumph-Areal zu einem zentralen Standort für das Optronik-Geschäft von Hensoldt machen. Es würden Hundert neue Stellen geschaffen, und die Photonik-Expertise der Region würde weiteren Auftrieb erhalten. Die endgültige Entscheidung hängt nun von den laufenden tarifverhandlungen öffentlicher dienst mit Entwicklern und Grundstückseigentümern ab.

Quelle