Heidenheim kämpft trotz Tabellenende um das Bundesliga-Wunder
Hans-Josef Beckmann"Bis zum letzten Tag" - Heidenheim gibt nicht auf - Heidenheim kämpft trotz Tabellenende um das Bundesliga-Wunder
1. FC Heidenheim liegt am Tabellenende der Bundesliga – doch die Mannschaft gibt nicht auf. Mit noch 13 ausstehenden Spielen betont das Team, dass der Klassenerhalt weiterhin möglich ist. Die nächste Bewährungsprobe wartet gegen den FC Augsburg, wo Heidenheim eine Serie von acht Spielen ohne Sieg beenden will.
Die Saison verlief für die Schwaben alles andere als einfach: In 16 Partien gelang lediglich ein Sieg. Das 2:2 gegen den 1. FC Köln am 24. Januar war ein seltener kostenlose spiele, doch defensive Schwächen und Torprobleme bleiben bestehen. Verteidiger Marnon Busch räumte ein, dass sich die Mannschaft das Leben oft selbst schwer mache, während Trainer Frank Schmidt die Tordifferenz von –28 – die schlechteste der Liga – als größtes Hindernis nannte.
Gegen den Hamburger SV schuf Heidenheim zwar Spiele, unterlag aber nach Treffern von Ransford-Yeboah Königsdörffer und Rayan Philippe. Dennoch blieb die Mannschaft von klaren Niederlagen verschont – Ergebnisse wie 0:4 oder 0:5, die in früheren Spielzeiten häufiger vorkamen, gab es diesmal nicht.
Mittelfeldspieler Niklas Dorsch bleibt optimistisch und glaubt, dass eine furchtlose Herangehensweise noch eine späte Wende einleiten könnte. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt sechs Punkte, doch Schmidt weist darauf hin, dass die effektive Lücke aufgrund der Tordifferenz bei sieben Punkten liegt. Jedes Spiel gewinnt nun an Bedeutung, während Heidenheim um den Anschluss kämpft.
Die Auswärtsfahrt nach Augsburg wird zur nächsten Pflichtaufgabe. Mit intakter Moral und 13 verbleibenden Spielen betont die Truppe, dass sie nicht aufgibt. Der Klassenerhalt ist rechnerisch noch drin – doch nur, wenn sich die Ergebnisse schnell verbessern.