16 April 2026, 22:23

Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei für 11.000 Radfahrer täglich

Eine Fußgängerbrücke mit Fahrradfahrern, Geländern, Strommasten, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei für 11.000 Radfahrer täglich

In Heidelberg hat der Bau der Gneisenaubrücke begonnen, einer neuen 128 Meter langen Konstruktion, die die Radverkehrsverbindungen in der Stadt verbessern soll. Das rund 19 Millionen Euro teure Projekt schafft eine direkte, autofreie Verbindung zwischen Bahnstadt und Bergheim. Da die Brücke dem Radverkehr und dem Klimaschutz dient, übernimmt das Land 75 Prozent der Kosten.

Täglich sollen etwa 11.000 Radfahrer die Brücke nutzen, die eine ebene und barrierefreie Querung ermöglicht. Zudem verknüpft sie drei geplante Radschnellwege: die Strecke Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) und Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22). Getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger sorgen für Sicherheit und Komfort aller Nutzer.

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Die Bauarbeiten laufen bereits, und die Hauptstruktur nimmt Gestalt an. Langfristig ist eine Verlängerung über den Neckar geplant, um das Gelände des Campus Neuenheimer Feld anzubinden. Der Bau dieser zusätzlichen Brücke soll 2027 beginnen.

Baden-Württemberg steuert 13,75 Millionen Euro bei – 75 Prozent der Gesamtkosten – und unterstreicht damit die Bedeutung des Projekts für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung. Die Stadt Heidelberg übernimmt die restlichen Ausgaben und bekräftigt so ihr Engagement für den Ausbau der Radinfrastruktur.

Nach Fertigstellung wird die Gneisenaubrücke das Heidelberger Radwegenetz stärken, indem sie wichtige Stadtteile und Radschnellwege verbindet. Das Vorhaben unterstützt zudem langfristige Pläne für eine Neckarquerung, die den Zugang zum Universitätscampus weiter verbessert. Die Landesförderung betont die Rolle der Brücke als Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität.

Quelle