Hagel attackiert SPD als „sozialistisches Elsternnest“ nach seiner Wiederwahl
Hans-Josef Beckmann"Sozialistischer Elsternnest" - Hagel attackiert die SPD - Hagel attackiert SPD als „sozialistisches Elsternnest“ nach seiner Wiederwahl
„Sozialistisches Elsternnest“ – Hagel greift SPD an
„Sozialistisches Elsternnest“ – Hagel greift SPD an
„Sozialistisches Elsternnest“ – Hagel greift SPD an
- Dezember 2025, 16:02 Uhr
Manuel Hagel ist mit überwältigender Mehrheit als CDU-Landesvorsitzender in Baden-Württemberg wiedergewählt worden. Der 37-Jährige erhielt auf dem Parteitag in Heidelberg 96,5 Prozent der Stimmen. Damit führt er die CDU als Spitzenkandidat in die Landtagswahl im März 2026.
In seiner Dankesrede griff Hagel die Haltung der SPD gegenüber Arbeitgebern scharf an. Er warf Arbeitsministerin Bärbel Bas vor, in der Wirtschaftskrise mit sozialistischer Rhetorik zu operieren. Solche Äußerungen schadeten sowohl Unternehmen als auch Beschäftigten, so Hagel.
Wohlstand und sichere Arbeitsplätze entstünden durch Unternehmer, nicht durch staatliche Politik, betonte er. Ohne starke Arbeitgeber sei der Sozialstaat nicht finanzierbar. Sein Credo: Menschen sollten ihren Erfolg selbst gestalten können – statt auf staatliche Eingriffe zu setzen.
Der CDU-Chef forderte zudem einen Mentalitätswandel in der Politik. Vernunft, Respect und die Überzeugung, dass wirtschaftliche Stärke den gesellschaftlichen Zusammenhalt sichere, seien entscheidend. Seine Kritik richtete sich gegen die von ihm wahrgenommene Arbeitgeberfeindlichkeit der SPD, die am Ende auch den Arbeitnehmern schade.
Mit seiner Bestätigung im Amt wird Hagel nun den Wahlkampf 2026 vorbereiten. Seine wirtschaftspolitische Ausrichtung positioniert die CDU als Interessenvertreterin der Wirtschaft. In den kommenden Monaten dürfte die Partei Wachstum und soziale Stabilität eng verknüpfen.