Großrazzia in Mannheim: 14 Betriebe mit illegaler Beschäftigung und Sicherheitsmängeln überführt
Brigitta SchülerGroßrazzia in Mannheim: 14 Betriebe mit illegaler Beschäftigung und Sicherheitsmängeln überführt
Großrazzia in Mannheims Neckarstadt: 27 Beamte kontrollieren Gastronomie und Kioske
Letzten Donnerstagabend führten Behörden in Mannheims Neckarstadt-Viertel eine großangelegte Kontrollaktion in Bars, Restaurants und Kiosken durch. An der Operation beteiligten sich 27 Mitarbeiter verschiedener Behörden, darunter Polizei, Zoll und örtliche Ordnungsämter. Insgesamt wurden 14 Betriebe und etwa 60 Personen auf die Einhaltung diverser Vorschriften überprüft.
Im Fokus standen illegale Beschäftigung, Schwarzarbeit, gastgewerbliche Bestimmungen, Spielautomaten sowie der Jugendschutz. In einem Betrieb arbeitete ein Beschäftigter ohne gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis aus einem Nicht-EU-Land. Ein weiteres Lokal hatte seinen Notausgang versperrt, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellte.
Ein Imbiss wurde wegen schwerwiegender Hygienemängel sofort geschlossen. Fünf Verstöße gegen das Landesnichtraucherschutzgesetz wurden dokumentiert, zudem gab es sechs Fälle von Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz. Bei den Kontrollen deckten die Beamten außerdem fünf Verstöße im Zusammenhang mit Spielautomaten auf – ein illegales Glücksspielgerät wurde beschlagnahmt.
Die Aktion wurde von der örtlichen Polizei, dem Ordnungsamt Mannheim und den Innenministerien des Landes koordiniert. Unterstützt wurden sie von Bundesbehörden wie dem Bundeskriminalamt sowie von Staatsanwaltschaften und Fachbehörden, darunter die Glücksspielaufsichtsbehörde (GGL).
Die Kontrollen förderten zahlreiche Verstöße in verschiedenen Regelungsbereichen zutage. Ein Betrieb musste geschlossen werden, weitere müssen mit Konsequenzen wegen illegaler Beschäftigung, Sicherheitsmängeln und Verstößen gegen das Glücksspielrecht rechnen. Die Behörden kündigten an, dass ähnliche Einsätze in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen fortgesetzt werden.