Großrazzia in Mannheim: 13 Drogenfahrer in einer Nacht gestellt
Polizeipräsidium Mannheim führt großangelegte Verkehrskontrolle gegen Drogen- und Alkoholeinfluss durch
Am 12. März 2025 hat das Polizeipräsidium Mannheim eine großangelegte Verkehrskontrolle durchgeführt, um gegen Fahrten unter Drogen- und Alkoholeinfluss vorzugehen. An der Aktion waren 51 Beamte beteiligt, die gezielt Fahrer überprüften, bei denen der Verdacht auf Fahruntüchtigkeit bestand. Die Behörden warnten, dass solche Kontrollen künftig jederzeit und an jedem Ort stattfinden können.
Die Maßnahme fand an einem Kontrollpunkt statt, an dem Beamte der Polizeistation Ladenburg sowie das Spezialteam "Drogen im Straßenverkehr" im Einsatz waren. Ein Arzt war vor Ort, um bei 13 Fahrern, die unter Verdacht standen, Blutproben zu entnehmen.
Bei einem Vorfall versuchte ein 27-jähriger Volkswagen-Fahrer, die Kontrolle zu fliehen, bevor er festgenommen werden konnte. Spätere Tests ergaben, dass er unter Drogeneinfluss stand. Zudem hatte er versucht, Substanzen zu vernichten und eine Urinprobe zu manipulieren.
Neben Drogendelikten deckten die Beamten weitere Verstöße auf, darunter die Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen, Verstöße gegen das Waffengesetz sowie die Missachtung der gesetzlichen Versicherungspflicht. Während der Aktion wurden zudem 2 Gramm Amphetamin sichergestellt.
Gegen zwei Personen wurden Strafverfahren wegen Drogenbesitzes eingeleitet. Die Aktion ist Teil der laufenden Bemühungen, die Kontrollen zu verschärfen – unter anderem durch gezielte Schulungen für Verkehrspolizisten und mehr Streifenfahrten.
Insgesamt wurden 13 Fahrer nachweislich unter Drogeneinfluss festgestellt. Die Behörden kündigten an, dass künftig vermehrt stichprobenartige Kontrollen durchgeführt werden, um die Bekämpfung von Fahrten unter Einfluss zu intensivieren. Die Razzia folgt auf verstärkte Schulungsmaßnahmen und einen Ausbau der Streifenpräsenz, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.






