30 March 2026, 14:26

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Schwarze und weiße Zeichnung einer Gruppe von Menschen, die vor einer Fabrik mit Häusern und Rauch, der aus den Schornsteinen aufsteigt, stehen, mit Text am unteren Rand, der "Kohlebergbau-Katastrophe in England das Ende" lautet.

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen

Großbrand auf Deponie Eichelbuck in Freiburg

Am Sonntag, dem 29. März 2026, brach auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg ein großer Brand aus. Das Feuer erfasste einen gewaltigen Komposthaufen aus zerkleinerten Pflanzenabfällen, der bis zu sechs Meter hoch war und eine Fläche von 10 mal 20 Metern bedeckte. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Gegen 11:25 Uhr wurde der Brand gemeldet. Rettungskräfte trafen schnell am Einsatzort ein, darunter rund 45 Feuerwehrleute – sowohl Berufs- als auch Freiwillige. Schweres Gerät, darunter zwei Radlader und ein Bagger, wurde eingesetzt, um den Kompost zu verteilen und die Flammen zu löschen.

Mehrere Tanklöschfahrzeuge versorgten die Einsatzkräfte mit Wasser, zusätzlich wurde ein Tankwagen von einem nahegelegenen Flugplatz angefordert. Die Behörden gehen davon aus, dass das Feuer durch Selbstentzündung ausgelöst wurde, vermutlich aufgrund von Gärungsprozessen im organischen Material. Der Einsatz dauerte bis etwa 20 Uhr an, während die Kräfte unermüdlich arbeiteten, um die glimmenden Abfälle abzukühlen.

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Dieser Vorfall folgt einem ähnlichen Kompostbrand in Kornwestheim am 19. März 2026, dessen Ursache jedoch nicht abschließend geklärt werden konnte.

Der Brand auf der Deponie Eichelbuck konnte bis zum Abend vollständig unter Kontrolle gebracht werden, Verletzte gab es keine. Die Ermittlungen zur genauen Ursache konzentrieren sich weiterhin auf die durch Fermentation entstandene Hitzeentwicklung. Der Vorfall unterstreicht die Herausforderungen bei der Bewirtschaftung großflächiger Kompostierungsanlagen.

Quelle