Grenzbeamte stoppen Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen auf Smartphones
Brigitta SchülerGrenzbeamte stoppen Chinesen mit gefälschten taiwanesischen Pässen auf Smartphones
Zwei chinesische Staatsbürger wurden an der deutschen Grenze gestoppt, nachdem sie versucht hatten, mit gefälschten Pässen ins Land einzureisen. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend, dem 28. November 2025, am Grenzübergang Weil am Rhein an der Autobahn. Die Bundespolizei entdeckte den Versuch während einer routinemäßigen Kontrolle.
Das Duo präsentierte auf ihren Smartphones angezeigte Abbildungen taiwanesischer Pässe als Ausweisdokumente. Die Beamten wurden misstrauisch und untersuchten die Unterlagen genauer. Bei einer eingehenderen Prüfung stellte sich heraus, dass es sich um Fälschungen handelte.
Gegen die beiden Personen wurden umgehend strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. In der Folge erhielten sie Einreiseverbote und wurden in die Schweiz zurückgeschickt.
Der Fall steht im Zusammenhang mit wachsenden Sorgen über Identitätsbetrug an deutschen Grenzen. Allein im Jahr 2025 registrierte die Bundespolizei bundesweit rund 62.500 unerlaubte Einreiseversuche. Unabhängig davon ermittelte das Bundeskriminalamt (BKA) 18 aktive Netzwerke, die gefälschte Dokumente herstellen.
Den beiden Beschuldigten drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen ihres Versuchs, illegal nach Deutschland einzureisen. Die verhängten Einreiseverbote verhindern eine sofortige Rückkehr. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Grenzbehörden, Dokumentenfälschungen zu bekämpfen.






