02 April 2026, 12:33

Grausames Schafsschlachten in Ulm: Polizei ermittelt wegen Tierschutzverstoßes

Schaf auf einer eingezäunten Wiese mit einem Holzzaun, umgeben von grünem Gras und Pflanzen, mit Häusern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Grausames Schafsschlachten in Ulm: Polizei ermittelt wegen Tierschutzverstoßes

Die Polizei in Ulm ermittelt wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz, nachdem ein lebendes Schaf in eine Garage geschleift und ohne Betäubung geschlachtet wurde. Augenzeugen berichteten, am Dienstagabend gegen 18:45 Uhr mehrere Personen beobachtet zu haben, die das Tier aus dem Kofferraum eines Autos zogen.

Wie die Beamten später feststellten, hatte ein 38-jähriger Mann das Schaf widerrechtlich getötet und dabei gegen die deutschen Tierschutzbestimmungen verstoßen. Das Gesetz schreibt vor, dass Tiere vor der Schlachtung betäubt werden müssen – der Verdächtige unterließ dies jedoch. Den Ermittlungen zufolge hatte er das Schaf von einem Viehhändler in Münsingen erworben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bei der Befragung zeigte der Mann keine Reue und soll gemeinsam mit seiner 41-jährigen Ehefrau versucht haben, Beweismaterial zu beseitigen. Ob Anklage erhoben wird, steht noch nicht fest. Verstöße gegen § 4a können jedoch je nach Schwere des Falls mit Bußgeldern von bis zu 25.000 Euro oder gemäß § 17 sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Zeugen, die Hinweise auf den Viehhändler aus Münsingen geben können, werden gebeten, sich unter der Nummer 49 731 188-3812 an das Polizeipräsidium Ulm zu wenden. Die Ermittlungen dauern an, wobei die Polizei das Vorgehen des Beschuldigten sowie mögliche Verbindungen zum Viehhändler prüft. Bei einer Verurteilung drohen dem Mann empfindliche Strafen nach den deutschen Tierschutzvorschriften.

Quelle