27 January 2026, 02:53

Gil Ofarim schweigt weiter zu seinen falschen Antisemitismus-Vorwürfen

Ein Mann im Anzug und mit Brille spricht in ein Mikrofon und blickt auf ein Publikum mit unscharfem Hintergrund.

Gil Ofarim schweigt weiter zu seinen falschen Antisemitismus-Vorwürfen

Gil Ofarim muss erneut Kritik einstecken, nachdem er 2021 fälschlicherweise einen Hotelmitarbeiter des Antisemitismus beschuldigt hatte. Der Sänger hatte zunächst behauptet, ein Angestellter habe ihn während des Check-ins aufgefordert, seine Davidstern-Halskette abzulegen. Später gab er jedoch vor Gericht zu, dass die Vorwürfe erfunden waren. Das Verfahren wurde im November 2023 eingestellt, nachdem Ofarim 10.000 Euro als Entschädigung gezahlt hatte.

Der Vorfall ereignete sich erstmals am 5. Oktober 2021, als Ofarim öffentlich behauptete, in einem Leipziger Hotel Opfer antisemitischer Äußerungen geworden zu sein. Im Rahmen eines Verleumdungsverfahrens vor dem Landgericht Leipzig widerrief er seine Aussage und räumte ein, dass seine Anschuldigungen falsch gewesen seien. Trotz der gerichtlichen Entschuldigung zweifeln Prominente seitdem an seiner Aufrichtigkeit.

Ariel und Mirja du Mont, die derzeit gemeinsam mit Ofarim bei 'Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!' auftreten, haben seine Weigerung, sich zu dem Vorfall zu äußern, öffentlich kritisiert. Ariel warf ihm vor, über eine angebliche Unterlassungserklärung zu lügen, die eine Diskussion verbieten solle, während Mirja sein Verhalten als abweisend und ausweichend bezeichnete. Beide betonten, dass Ofarim keine echte öffentliche Entschuldigung vorgelegt habe. Ofarim selbst vermeidet es, in der Show über den Skandal zu sprechen, und begründet seine Teilnahme vor allem mit finanziellen Gründen. Er gab zu, das Geld für den Unterhalt seiner Kinder und die Begleichung seiner Rechnungen zu benötigen. Ariel konterte scharf und warf ihm vor, sich trotz seiner falschen Behauptungen weiterhin als 'Opfer' darzustellen.

Die Kontroverse ist durch Ofarims Auftritt in der Reality-Show wieder in den Fokus gerückt, doch er geht weiterhin nicht direkt auf den Vorfall ein. Zwar wurde der Rechtsstreit durch sein Geständnis und die Zahlung beigelegt, doch die öffentliche Kritik bleibt bestehen. Die Vorwürfe seiner Mitstreiter deuten darauf hin, dass der Fall für viele noch lange nicht abgeschlossen ist.