Gil Ofarim legt Davidstern-Skandal mit 70.000 Euro außergerichtlich bei
Brigitta SchülerDas ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp empfahlen - Gil Ofarim legt Davidstern-Skandal mit 70.000 Euro außergerichtlich bei
Gil Ofarim hat den Rechtsstreit um den Davidstern-Skandal von 2021 mit einem Hotelmitarbeiter außergerichtlich beigelegt. Der bundesweit beachtete Fall endete mit einer finanziellen Einigung und strengen Vertraulichkeitsauflagen. Der Musiker äußert sich seitdem nicht mehr zu dem Vorfall und beruft sich dabei auf rechtliche Vorgaben.
Laut der ursprünglichen Vereinbarung musste Ofarim dem Mitarbeiter 20.000 Euro als Schmerzensgeld zahlen. Durch zusätzliche Kosten – darunter Strafzahlungen und Anwaltsgebühren – beliefen sich die Gesamtausgaben jedoch auf etwa 70.000 Euro.
Alexander Stevens, einer von Ofarims Anwälten, bestätigte, dass eine "gentleman's agreement" sowie eine Unterlassungserklärung beide Seiten daran hindern, zentrale Details des Falls zu erörtern. Diese Auflagen sollen auch der Grund für Ofarims Schweigen während seines Auftritts bei Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! im Jahr 2022 gewesen sein.
Auslöser des Skandals war Ofarims Vorwurf des Antisemitismus gegen einen Hotelangestellten, nachdem dieser ihn aufgefordert hatte, seine Davidstern-Halskette abzulegen. Spätere Ermittlungen ergaben jedoch keine Belege für seine Behauptungen, woraufhin der Rechtsstreit folgte.
Der Fall wurde nun mit einer finanziellen Regelung und verbindlichen Vertraulichkeitsklauseln abgeschlossen. Ofarims Anwaltsteam betont, dass alle Auflagen erfüllt wurden, während der Hotelmitarbeiter die vereinbarte Entschädigung erhielt. Weitere öffentliche Stellungnahmen zu dem Fall werden nicht erwartet.