05 February 2026, 04:57

Gericht weist Pochers Klage gegen Christian Düren ab – kein Beweis für Video-Verbreitung

Ein Mann im Anzug und Krawatte sitzt neben einem anderen Mann mit Brille und Mikrofon, mit einem unscharfen Hintergrund.

Rechtsstreit gegen Christian Düren gescheitert - Gericht weist Pochers Klage gegen Christian Düren ab – kein Beweis für Video-Verbreitung

Ein Kölner Gericht hat die einstweilige Verfügung, die Oliver Pocher gegen Christian Düren beantragt hatte, abgewiesen. Der Komiker hatte Düren vorgeworfen, ein privates Video von ihm und seiner Ex-Frau Amira Aly verbreitet zu haben. Nach wochenlangen Verhandlungen kam das Gericht zu dem Schluss, dass es keine Beweise für eine Weitergabe gebe.

Pocher hat nun einen Monat Zeit, um zu entscheiden, ob er gegen das Urteil Berufung einlegt.

Im Mittelpunkt des Verfahrens standen Vorwürfe, Düren habe ein Video verbreitet, das einen hitzigen Streit zwischen Pocher und Aly zeigt. Zeugen wie Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack sagten während des Prozesses aus. Doch keiner von ihnen bestätigte, das Video gesehen oder dessen Verbreitung mitbekommen zu haben.

Das Gericht bestätigte zudem eine frühere Anordnung: Düren bleibt es weiterhin untersagt, die Aufnahmen an Dritte weiterzugeben. Zwar räumte Düren im Prozess ein, dass eine WhatsApp-Nachricht über das Video ein "Bluff" gewesen sei, doch sein Anwalt argumentierte, es gebe keine Belege für Pochers Behauptungen. Zeugenaussagen stützten Dürens Darstellung, er habe das Video lediglich mit seiner Partnerin besprochen und später gelöscht.

Pochers Anwaltsteam wertete das Urteil als Teilerfolg und verwies auf Dürens Geständnis. Letztlich sprach das Gericht Düren jedoch von dem Vorwurf frei, das Video an Medienvertreter oder die Öffentlichkeit weitergegeben zu haben.

Deutsche Medien stellen Düren seitdem als glaubwürdig dar und konzentrieren sich auf die gerichtlichen Feststellungen statt auf die öffentliche Reaktion. Das Urteil stützte sich maßgeblich auf das Fehlen konkreter Beweise gegen ihn.

Mit der Abweisung von Pochers Klage ist Düren von den Verbreitungsvorwürfen entlastet. Die richterliche Entscheidung bestätigt zudem das bestehende Verbot, das Video weiterzugeben. Pocher muss nun innerhalb eines Monats entscheiden, ob er das Urteil anfechten oder das Ergebnis akzeptieren will.