Gericht verweigert Opferentschädigung: Warum diese Frau leer ausging
Brigitta SchülerWeil sie die Ehe fortsetzte: Keine Invalidenrente für Frau eines Gewalttäters - Gericht verweigert Opferentschädigung: Warum diese Frau leer ausging
Weil sie die Ehe fortsetzte: Keine Erwerbsminderungsrente für Frau eines Gewaltverbrechers
Weil sie die Ehe fortsetzte: Keine Erwerbsminderungsrente für Frau eines Gewaltverbrechers
Weil sie die Ehe fortsetzte: Keine Erwerbsminderungsrente für Frau eines Gewaltverbrechers
- Dezember 2025, 15:48 Uhr
Eine Frau aus Baden-Württemberg hat ihren Anspruch auf Opferentschädigung verloren, nachdem ein Gericht entschied, dass sie in einer gewalttätigen Ehe geblieben war. Die Entscheidung hob ein früheres Urteil auf, das ihr monatliche Zahlungen zugesprochen hatte. Der Fall wirft Fragen auf, wie Gerichte Frauen bewerten, die in gewalttätigen Beziehungen bleiben.
Die Frau war 2019 von ihrem Ehemann körperlich verletzt worden und ließ sich 2020 von ihm scheiden. Zuvor hatte sie 2014 eine einstweilige Verfügung erwirkt, diese jedoch später zurückgenommen. Trotz der Misshandlungen blieb sie in der Beziehung – ein zentraler Punkt in der Begründung des Landessozialgerichts.
Das Urteil bedeutet, dass die Frau keine finanzielle Unterstützung mehr als Opfer häuslicher Gewalt erhält. Ausschlaggebend war ihre Entscheidung, bei ihrem gewalttätigen Partner zu bleiben, obwohl es Beweise für wiederholte Übergriffe gab. Juristische Beobachter könnten nun prüfen, wie solche Entscheidungen Betroffene beeinflussen, die nach Gerechtigkeit suchen.