Gasaustritt in Waghäusel-Wiesental löst Evakuierung und Feuerwehr-Großeinsatz aus
Gerfried ThiesGasaustritt in Waghäusel-Wiesental löst Evakuierung und Feuerwehr-Großeinsatz aus
Gasaustritt in Kunststofffabrik in Waghäusel-Wiesental löst am Montagmorgen kurzfristige Alarmstimmung aus
Am Montagmorgen kam es in einer Kunststofffabrik in Waghäusel-Wiesental zu einem Gasaustritt, der kurzzeitig für Beunruhigung sorgte. Nach Ausbruch einer chemischen Reaktion in der Produktionshalle leiteten Mitarbeiter umgehend die Evakuierung ein und alarmierten die Rettungskräfte. Die Behörden bestätigten, dass bei dem Vorfall niemand verletzt wurde.
Der Austritt ereignete sich, während sich zwölf Beschäftigte in der Produktionshalle und zwei weitere im Büro aufhielten. Die Belegschaft begab sich in Sicherheit und löste den Alarm aus, woraufhin die örtlichen Einsatzkräfte unverzüglich reagierten.
Vor Ort trafen die Freiwillige Feuerwehr Waghäusel, die Nord-Karlsruher Einheit für Gefahrguteinsätze, Rettungssanitäter und die Polizei ein. Feuerwehrleute in Schutzkleidung und mit Atemgeräten drangen in das Gebäude vor, um mögliche Gefahren zu prüfen. Mehrere Messungen ergaben später, dass keine gefährlichen Stoffe mehr austraten.
Vorsorglich wurde über die Notfall-App NINA eine Warnung an Anwohner in der Umgebung verschickt. Die Behörden betonten jedoch, dass zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung bestand. Die Einsatzkräfte belüfteten die Halle mit großen Industrieventilatoren, bevor sie die Anlage für sicher erklärten und die Verantwortung an das Unternehmen zurückgaben.
Der Vorfall endete ohne Schäden für Mitarbeiter oder die umliegende Gegend. Die Rettungskräfte bestätigten die Sicherheit des Werksgeländes, bevor sie den Einsatz beendeten. Bisher liegen keine weiteren Informationen zu Produktionsanpassungen oder präventiven Maßnahmen nach dem Gasaustritt vor.






