Fürth plant Ampelmännchen durch Theaterfiguren zu ersetzen – eine Hommage an die Comödie
Hans-Josef BeckmannFürth plant Ampelmännchen durch Theaterfiguren zu ersetzen – eine Hommage an die Comödie
Ein Vorschlag aus Fürth sieht vor, das klassische Ampelmännchen am Comödiplatz durch Figuren aus dem örtlichen Theater zu ersetzen. Die Idee stammt von der CSU-Stadtratsfraktion und findet bereits Unterstützung beim Schöpfer der Charaktere. Ziel ist es, das hiesige Comödie-Theater zu würdigen und den Platz attraktiver zu gestalten.
Volker Heißmann, der die bekannten Figuren Waltraud und Mariechen erschaffen hat, begrüßt den Plan. Er schlägt vor, für das „Grün“-Signal ein grünes Mariechen in einem Kleeblattmuster-Kostüm zu verwenden und für das „Rot“-Signal eine rote Waltraud.
Die Initiative unterstreicht die Wertschätzung der Stadt für ihre kulturellen Einrichtungen. Andere deutsche Städte haben bereits ähnliche kreative Ampeldesigns eingeführt, ohne dabei die Sicherheit zu beeinträchtigen. Bundesweit sind Abweichungen von den standardmäßigen Fußgängerfiguren zwar erlaubt, doch bleibt die Haftungsfrage ein Thema.
Der Ältestenrat wird den Vorschlag im Herbst beraten. Eine endgültige Entscheidung über die neuen Figuren wird für später in der Saison erwartet. Bei einer Genehmigung könnten die individuellen Ampeln dem Comödiplatz ein einzigartiges Gesicht verleihen. Die Änderung würde den lokalen Stolz widerspiegeln und sich dabei in den bestehenden rechtlichen Rahmen einfügen. Das Ergebnis hängt von den Herbstberatungen und der finalen Abstimmung ab.






