Friedrich Merz besucht Baden-Württemberg und lobt die starke Wirtschaft der Region
Brigitta SchülerMerz lobt den Südwesten: "Markus Söder wird nicht gerne gehört" - Friedrich Merz besucht Baden-Württemberg und lobt die starke Wirtschaft der Region
Bundeskanzler Friedrich Merz hat in dieser Woche seinen ersten offiziellen Besuch in Baden-Württemberg absolviert. Es war bereits sein siebter Besuch in einem Bundesland seit Amtsantritt. Während der Reise traf er sich mit lokalen Verantwortungsträgern und lobte die starke Wirtschaft der Region.
Der Tag begann mit einer Begrüßung durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der Merz in Stuttgart empfing. Kretschmann stellte den Kanzler seinem Kabinett vor, dem sowohl Mitglieder der Grünen als auch der CDU angehören. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte Kretschmann Merz einen Globus mit dem Hinweis, ein Kanzler müsse stets die globalen Zusammenhänge im Blick behalten.
Später nahm Merz an einer Sitzung des grün-schwarzen Kabinetts teil, wo er sich über die landespolitischen Prioritäten austauschte. Er trug sich ins Gästebuch ein und hinterließ so eine Erinnerung an seinen Besuch. Im Laufe des Tages betonte er mehrfach sein Interesse daran, direkt von den Herausforderungen Baden-Württembergs zu hören. In öffentlichen Stellungnahmen hob Merz die wirtschaftlichen Stärken der Region hervor: Er würdigte den Mittelstand, die industrielle Basis und die Innovationskultur. Zugleich merkte er an, dass seine Bewunderung für den Erfolg Baden-Württembergs bei Markus Söder, dem bayerischen Ministerpräsidenten und langjährigen politischen Konkurrenten, möglicherweise nicht auf Gegenliebe stoßen werde.
Der Besuch unterstrich Merz’ Fokus auf die Regionalwirtschaft und seine Bereitschaft, mit den Landesregierungen in Dialog zu treten. Baden-Württembergs Rolle als Industriestandort und Innovationsmotor stand dabei im Mittelpunkt der Gespräche. In den kommenden Monaten wird der Kanzler seine Besuchsreihe in den übrigen Bundesländern fortsetzen.