Freiburg Coach Struggelt mit Tränen
Sportclub Freiburgs Trainer kämpft mit den Tränen
Nach einem turbulenten Jahresende rang Julian Schuster mit den Tränen.
- Dezember 2025, 23:10 Uhr
Schlagwörter: Sport, Fußball
Der SC Freiburg sicherte sich in einem packenden Saisonfinale der Bundesliga einen 4:3-Auftaktsieg gegen den VfL Wolfsburg – ein dramatisches Comeback, bei dem die Mannschaft zweimal einen Rückstand aufholte. Nach dem Schlusspfiff kämpfte Cheftrainer Julian Schuster sichtbar mit den Tränen.
Die emotionale Reaktion folgte auf eine Saison voller Höhen und Tiefen, die unter anderem das Erreichen des DFB-Pokal-Viertelfinals und einen Mittelfeldplatz in der Bundesliga umfasste – und damit die Hoffnung auf einen europäischen Wettbewerb aufrechterhielt.
Unter Schuster erlebte Freiburg ein wechselseites Jahr. Zwischen Januar und Dezember 2025 zog die Mannschaft mit einem 2:0-Sieg gegen Darmstadt ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein. Parallel meisterte das Team ein dichtes Spielprogramm, das Bundesliga-Partien, ein Europa-League-Duell gegen Salzburg sowie ein schwieriges Auswärtsspiel in Wolfsburg im Dezember umfasste.
Auch das Saisonfinale gegen Wolfsburg war ein Kraftakt. Trotz zweifachen Rückstands kämpfte sich Freiburg zum 4:3-Sieg zurück. Schuster lobte im Anschluss die mentale Stärke seiner Spieler, die trotz Rückschlägen nie aufgaben. Seine Gefühle brachen nach dem Abpfiff bahre – ein Spiegel der Belastungen und Erfolge der vergangenen Monate.
Selbst in den Schlussminuten zeigte Schuster seine Leidenschaft: In der Nachspielzeit sah er die Gelbe Karte, nachdem er eine Schiedsrichterentscheidung bei einem Freistoß moniert hatte. Mit 20 Punkten belegt Freiburg damit den neunten Tabellenplatz und bleibt im Rennen um die europäische Qualifikation.
Im Februar wartet mit Hertha BSC im DFB-Pokal-Viertelfinale die nächste Herausforderung. Der Sieg gegen Wolfsburg gibt der Mannschaft zusätzlichen Schwung für die K.-o.-Phase.
Freiburgs dramatischer Erfolg hält die europäischen Träume am Leben und setzt einen emotionalen Schlusspunkt unter eine fordernde Saison. Schusters Tränen unterstrichen den hart erkämpften Fortschritt des Teams – von Pokal-Läufen bis zu Liga-Kämpfen. Die nächste Prüfung steht im Februar an, wenn es im DFB-Pokal gegen Hertha BSC geht.