11 February 2026, 15:06

Freiburg bekommt Digitales Innovationszentrum mit 25 Millionen Euro Förderung

Das Kompetenzzentrum für Krebsforschung an der Universität Chicago, mit Text an der Wand, einem Baum auf der linken Seite und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Freiburg bekommt Digitales Innovationszentrum mit 25 Millionen Euro Förderung

Neues Digitales Innovationszentrum (DIGIZ) am Universitätsklinikum Freiburg geplant

Am Universitätsklinikum Freiburg entsteht ein neues Digitales Innovationszentrum (DIGIZ). Das Land Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit bis zu 25 Millionen Euro über fünf Jahre, beginnend 2026. Ziel des Zentrums ist es, Spitzenforschung schneller als bisher in konkrete medizinische Anwendungen zu überführen.

Die Wahl fiel auf Freiburg aufgrund seines exzellenten Rufs im Bereich der digitalen Gesundheitsversorgung. Das Universitätsklinikum gilt bereits als Vorreiter in der Digitalisierung, und die Region beherbergt ein lebendiges Netzwerk aus Start-ups und Forschungseinrichtungen – ideale Voraussetzungen für die neue Einrichtung.

Das DIGIZ setzt auf das "Industry-on-Campus"-Konzept, das Wissenschaftler, Ärzte und Unternehmen zusammenbringt. Partner wie Siemens Healthineers werden gemeinsam mit Forschern datengetriebene Innovationen für die Medizin entwickeln. Damit soll der Zeitraum verkürzt werden, bis neue Erkenntnisse den Patienten zugutekommen.

Neben medizinischem Fortschritt wird das Zentrum auch die regionale Wirtschaft stärken. Es erweitert die Forschungsinfrastruktur im Land und schafft Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wissenschaft und Industrie. Noch sind keine konkreten medizinischen oder technologischen Schwerpunkte für die Anfangsphase bekannt.

Die Förderung von bis zu 25 Millionen Euro fließt von 2026 bis 2030 in das DIGIZ. Im Fokus stehen die beschleunigte Umsetzung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis sowie die Vernetzung von Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft. Die Gründung des Zentrums markiert einen wichtigen Schritt für mehr Innovationskraft im Gesundheitswesen und nachhaltiges Wirtschaftswachstum in der Region.