Freiburg: 200 Millionen Euro aus Landesmitteln für Infrastruktur
Gerfried ThiesFreiburg: 200 Millionen Euro aus Landesmitteln für Infrastruktur
Freiburg erhält 200 Millionen Euro an Landesmitteln für dringende Infrastrukturprojekte. Die Investitionen fließen in zentrale Vorhaben im Gesundheits- und Hochschulbereich der Stadt. Wie offizielle Stellen mitteilen, sollen damit akute Bedarfe in medizinischen Einrichtungen sowie Nachhaltigkeitsinitiativen gedeckt werden.
Ein beträchtlicher Teil der Gelder – 100 Millionen Euro – entfällt auf die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Freiburg. Weitere 60 Millionen Euro sind für die Umstellung der Universität und ihres Klinikums auf klimaneutrale Heizsysteme vorgesehen. Mit dieser Maßnahme soll der CO₂-Ausstoß im Einklang mit den regionalen Klimazielen gesenkt werden.
Zudem wird das ehemalige Elternhaus des alten Kinderkrankenhauses saniert; rund fünf Millionen Euro sind für zusätzliche Behandlungsräume eingeplant. Ein Neubau für die Kinder- und Jugendpsychiatrie wird mit 40 Millionen Euro finanziert. Nadyne Saint-Cast, Freiburger Landtagsabgeordnete, betonte die Bedeutung dieser Einrichtung für die Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung in der Region. Die Mittel für die Projekte stellt das Universitätsklinikum Freiburg bereit.
Die 200-Millionen-Investition dient der Erweiterung medizinischer Leistungen, der Modernisierung von Einrichtungen und der Förderung ökologischer Nachhaltigkeit. Durch den Psychiatrie-Neubau und die sanierten Räumlichkeiten soll die Versorgung von Kindern und Jugendlichen deutlich verbessert werden. Gleichzeitig unterstützt die Förderung Freiburgs Bestrebungen, den Gesundheitssektor durch grüne Infrastruktur zukunftsfähig zu gestalten.