13 April 2026, 16:23

FOAM: Neue Software revolutioniert die Entwicklung von Schaumstoffen und Bauteilen

Eine handgezeichnete Skizze eines Schneide- und Formwerkzeugs mit Griff und Ausguss auf Papier, begleitet von anderen Gegenständen und Text.

FOAM: Neue Software revolutioniert die Entwicklung von Schaumstoffen und Bauteilen

Neue Software namens FOAM hilft Herstellern, Schaumstoffe und Produktionsprozesse zu optimieren

Die vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) entwickelte Software FOAM simuliert alles – von der Schaumexpansion bis zur Leistung der fertigen Bauteile. Sie wird bereits in Branchen wie Kühltechnik und Batterieproduktion eingesetzt.

FOAM bietet ein vollständiges digitales Modell von Schaumstoffkomponenten und ermöglicht Ingenieuren, Konstruktionen vor der Produktion zu verfeinern. Die Software sagt voraus, wie sich Schaum in geschlossenen Formen ausdehnt, und berechnet die Dichteverteilung. Zudem simuliert sie spezielle Verfahren wie die RIM-Infiltration, bei der flüssiges Harz Schaumstrukturen durchdringt.

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Das System verfügt über eine benutzerfreundliche Oberfläche und Vorverarbeitungstools für CAD-Daten. Es unterstützt verschiedene Schaumtypen und ist mit FeelMath kompatibel, einem weiteren Werkzeug des Fraunhofer ITWM. FeelMath berechnet mechanische und thermische Eigenschaften von Mikrostrukturen und generiert präzise Materialmodelle für Schaumstoffteile.

Die Anwendungsmöglichkeiten von FOAM reichen von der Isolierung von Kühl-Gefrier-Kombinationen bis zum Bau von Batteriemodulen. Die Fähigkeit der Software, große und komplexe Bauteile schnell zu simulieren, macht sie für die Industrie besonders wertvoll.

Präsentation auf der Foam Expo Europe 2024 Dr. Konrad Steiner, Leiter der Abteilung "Strömungs- und Materialsimulation" am Fraunhofer ITWM, wird FOAM auf der Foam Expo Europe 2024 vorstellen, die vom 3. bis 5. Dezember in Stuttgart stattfindet. Sein Vortrag konzentriert sich auf Prozessoptimierung und die Fähigkeit der Software zu schnellen, präzisen Berechnungen.

FOAM steht nun Unternehmen zur Verfügung, die fortschrittliche Simulationen und Designtools für Schaumstoffe benötigen. Mit Digital-Twin-Funktionen und der Integration in die Materialmodellierung soll die Software die Produktion effizienter gestalten. Interessierte können sich für weitere Informationen an Dr. Konrad Steiner wenden: +49 631 31600-4342 oder [email protected].

Quelle