25 March 2026, 12:25

Flüchtiges Wallaby in Berlin-Spandau bleibt verschwunden – Suche geht weiter

Ein wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Flüchtiges Wallaby in Berlin-Spandau bleibt verschwunden – Suche geht weiter

Känguru-Wallaby in Berlin verschwunden – Suche in Spandau-Kladow geht weiter

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Ein Känguru-Wallaby ist in Berlin auf der Flucht, nachdem es seinem Besitzer im Spandauer Ortsteil Kladow entkommen ist. Das Tier wurde zuletzt am Sonntag gesichtet, bevor es im nahegelegenen Kladower Wald untertauchte. Die Behörden gaben inzwischen Sicherheitshinweise heraus, betonten jedoch, dass von dem Tier keine ernste Gefahr für die Öffentlichkeit ausgehe.

Der Vorfall begann, als das etwa 70 bis 80 Zentimeter große Wallaby von Nachbarn und später von der Polizei bemerkt wurde. Es folgte eine zweistündige Verfolgungsjagd, doch das Tier verschwand im dichten Waldgebiet. Seit dem 10. März 2026 gab es keine bestätigten Sichtungen mehr, obwohl zwischen dem 15. und 20. März unverifizierte Fotos in sozialen Netzwerken wie X (ehemals Twitter) und Facebook kursierten.

Die öffentliche Reaktion schwankte zwischen anfänglicher Belustigung und wachsender Sorge, als das Wallaby tagelang nicht wieder auftauchte. Lokale Medien wie rbb24 und die Bild berichteten über den Fall, doch bis zum 25. März bestätigte die Polizei keine offizielle Wiederergreifung. Die Behörden erklärten, sie würden keine aktive Suche durchführen, baten die Anwohner jedoch, mögliche Sichtungen zu melden.

Für den Fall einer Begegnung mit dem Tier wurden Sicherheitsempfehlungen herausgegeben: Erwachsene sollten Abstand halten, dabei aber Blickkontakt wahren. Bei einem Angriff wird geraten, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen. Kindern wurde empfohlen, ruhig zu bleiben und sich seitwärts vom Tier zu entfernen. Weglaufen, Herumfuchteln oder der Versuch, sich größer zu machen, gelten als unwirksame Strategien und sollten vermieden werden.

Die Polizei bestätigte zudem, dass der Vorfall keine Verbindung zu Marc-Uwe Klings Buch "Das Känguru-Manifest" habe.

Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß – seit seinem Verschwinden gab es keine bestätigten Sichtungen. Die Behörden setzen weiterhin auf Meldungen aus der Bevölkerung, betonen jedoch, dass von dem Tier kaum eine Gefahr für Erwachsene ausgehe. Die Suche bleibt vorerst informell, während Anwohner im Bereich des Kladower Waldes Ausschau halten.

Quelle