31 May 2026, 22:21

FDP wählt neue Führung und setzt auf Wahlkampf in drei Schlüsselregionen

Neuer FDP-Generalsekretär sieht gute Chancen für Comeback

FDP wählt neue Führung und setzt auf Wahlkampf in drei Schlüsselregionen

Die Freie Demokratische Partei (FDP) hat ihren Bundesparteitag am Sonntagmittag in Berlin beendet. Der neu gewählte Generalsekretär Martin Hagen hielt die Abschlussrede und hob die zentralen Beschlüsse sowie den künftigen Kurs der Partei hervor.

Die Delegierten stimmten auf dem Parteitag für den Leitantrag der FDP „Deutschland neu starten: Ein mutiger Aufbruch für eine erfolgreiche Nation“. Zudem wurden weitere Resolutionen verabschiedet, die Hagen als richtungsweisend bezeichnete. Vorschläge für Änderungen wurden jedoch nicht vertieft diskutiert, sondern zur Prüfung an Fachausschüsse überwiesen.

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Bei den Vorstandswahlen setzte sich Wolfgang Kubicki mit 59 Prozent der Stimmen als neuer Parteivorsitzender durch. Auch Martin Hagen wurde mit demselben Ergebnis zum Generalsekretär gewählt. Beide Wahlen folgten auf eine Phase innerparteilicher Spannungen, weshalb Hagen in seiner Rede zur Einheit der FDP aufrief.

Für die kommenden Monate kündigte Hagen an, den Wahlkampfschwerpunkt auf drei Schlüsselregionen zu legen: Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Zudem verwies er auf einen deutlichen Zuwachs in der Wählergunst – die FDP legte in den vergangenen zwei Monaten von 16 auf 22 Prozent zu. Seine abschließenden Worte klangen zuversichtlich; er betonte das Vertrauen in den neu gewählten Bundesvorstand.

Der Parteitag endete mit einer klaren Marsroute für die Zukunft der FDP. Nun richtet die Partei ihren Fokus auf die Landeswahlkämpfe und will die jüngsten Umfragegewinne weiter ausbauen. Die neu gewählte Führung wird diese Vorhaben in den nächsten Monaten steuern.

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