06 April 2026, 20:22

FDP-Politiker besuchen pro familia in Pforzheim und versprechen Unterstützung gegen Proteste

Eine Gruppe von Menschen, die vor einem Publikum mit erhobenen Händen stehen, in einer formellen Umgebung mit einem Tisch, auf dem eine Tafel, ein Mikrofon und Flaggen stehen, hinter denen Vorhänge zu sehen sind.

FDP-Politiker besuchen pro familia in Pforzheim und versprechen Unterstützung gegen Proteste

Eine Delegation von FDP-Politikern hat kürzlich das Beratungszentrum von pro familia in Pforzheim besucht, um sich über die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen der Einrichtung zu informieren. Hans-Ulrich Rülke und Brigitte Römer trafen sich mit dem Vorstand des Vereins, um Möglichkeiten der Unterstützung auf kommunaler und Landesebene zu erörtern.

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Das Treffen fand direkt im Zentrum statt, wo rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich etwa 3.000 Ratsuchende betreuen. Peter Benkner, der Vorstandsvorsitzende, stellte das breite Spektrum an Beratungsangeboten vor – ein Engagement, das bei den Politikern sichtbar Eindruck hinterließ.

Im Gespräch kritisierte Rülke die wöchentlichen Kundgebungen von Abtreibungsgegnern vor dem Zentrum. Zwar betonte er das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit, machte jedoch deutlich, dass diese nicht die Privatsphäre oder die körperliche Selbstbestimmung der Hilfesuchenden verletzen dürften.

Als Reaktion darauf sicherten sowohl Rülke als auch Römer zu, sich für die Anliegen von pro familia einzusetzen. Sie versprachen, die Einrichtung über politische Kanäle zu unterstützen, um ihre Arbeit ohne Beeinträchtigungen fortführen zu können.

Der Besuch unterstrich die Bedeutung der pro-familia-Beratungsstelle in Pforzheim. Mit der nun zugesagten politischen Rückendeckung will die Organisation ihre Arbeit fortsetzen und gleichzeitig externen Druck standhalten. Das Engagement der FDP deutet darauf hin, dass sich künftig auch der Umgang mit solchen Protesten ändern könnte.

Quelle