28 December 2025, 07:35

FDP Baden-Württemberg setzt 2025 auf klare Mitte-rechts-Strategie gegen die Grünen

Zwei Fahrradfahrer auf einer Straße außerhalb der Stadt, mit einem braunen Fahrzeug vorne und Verkehrszeichen rechts, Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Rülke schließt Regierung mit Grünen und SPD aus - FDP Baden-Württemberg setzt 2025 auf klare Mitte-rechts-Strategie gegen die Grünen

Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Baden-Württemberg bereitet sich unter der Führung von Dr. Hans-Ulrich Rülke auf eine entscheidende Landtagswahl im Jahr 2025 vor. Seit seiner Wahl zum Landesvorsitzenden im Juli 2025 stilisiert er die anstehende Abstimmung zur "Mutter aller Wahlen" und setzt sich für eine klare Mitte-rechts-Ausrichtung der Landespolitik ein.

Rülke übernahm am 6. Juli 2025 in Pforzheim den FDP-Landesvorsitz. Seither übt er scharfe Kritik an der grün geführten Landesregierung unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Besonders bemängelt er die Bildungsstandards und übermäßige Bürokratie, die seiner Ansicht nach die Verwaltung des Landes schwächen.

Im Mittelpunkt des FDP-Wahlkampfs steht eine deutliche Verschiebung nach rechts, mit dem Ziel einer Koalition ausschließlich mit der CDU. Rülke schließt jede Zusammenarbeit mit Grünen oder SPD aus und lehnt eine Ampelkoalition ab. Zudem stellt er sich gegen das geplante Verbrenner-Aus im Land, das er als wirtschaftsschädlich bezeichnet. Trotz der ehrgeizigen Pläne der Partei deuten Umfragen darauf hin, dass die FDP Mühe haben könnte, die für den Einzug in den Landtag notwendige Fünf-Prozent-Hürde zu nehmen. Dies verleiht Rülkes Bemühungen, vor der Wahl noch Unterstützung zu mobilisieren, zusätzliche Dringlichkeit.

Die Strategie der FDP zielt darauf ab, genug Stimmen zu sichern, um im Parlament vertreten zu bleiben und gemeinsam mit der CDU eine Mitte-rechts-Regierung zu bilden. Rülkes Kritik an den Grünen und seine Ablehnung linker Bündnisse geben der Partei eine klare Marsroute vor. Das Wahlergebnis wird zeigen, ob die FDP ihre Vision umsetzen kann – oder ob sie aus der nächsten Legislaturperiode ausgeschlossen bleibt.