29 March 2026, 18:28

EnBW plant riesigen Batteriespeicher am ehemaligen AKW Philippsburg bis 2027

Alte Ansichtskarte des Battery Park Hotels in Asheville, North Carolina, zeigt ein großes Gebäude mit einer Fahne, umgeben von Bäumen, Pflanzen, einem Weg und einem sichtbaren Himmel, mit Text unten.

EnBW plant riesigen Batteriespeicher am ehemaligen AKW Philippsburg bis 2027

EnBW plant Bau eines der größten Batteriespeicher Deutschlands am Standort des ehemaligen Kernkraftwerks Philippsburg

Das Energieunternehmen EnBW hat Pläne bekannt gegeben, am Standort des stillgelegten Kernkraftwerks Philippsburg eines der größten Batteriespeicherprojekte Deutschlands zu errichten. Das Vorhaben soll einen zentralen Knotenpunkt für erneuerbare Energien schaffen, wobei der Baubeginn voraussichtlich noch Ende 2027 erfolgen könnte. Der Standort bietet sich aufgrund der bestehenden Netzanschlüsse und der vorhandenen Energieinfrastruktur besonders an.

Die Stilllegung der beiden Reaktorblöcke in Philippsburg begann 2017 bzw. 2020. Dennoch steht das Gelände für das Batteriespeicherprojekt bereits innerhalb des Energieparks zur Verfügung – unabhängig von den laufenden Rückbauarbeiten.

Die geplante Anlage soll eine Leistung von 400 Megawatt und eine Kapazität von 800 Megawattstunden aufweisen. EnBW beabsichtigt, das Projekt eigenständig zu finanzieren – über Erlöse aus Stromverkäufen und Netzdienstleistungen, ohne staatliche Subventionen.

Der Netzbetreiber TransnetBW soll bis Mitte 2027 den erforderlichen Netzanschluss herstellen. Noch ausstehend sind jedoch die Baugenehmigung sowie die finale Investitionsentscheidung von EnBW. Bei reibungslosem Ablauf könnte das Projekt bis Ende 2027 fertiggestellt werden.

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Der Batteriespeicher würde als zentraler Speicher- und Verteilungsknoten für erneuerbare Energien dienen. Seine Inbetriebnahme wäre ein wichtiger Schritt zur Nachnutzung des ehemaligen Atomstandorts für die moderne Energieversorgung. Der Erfolg des Vorhabens hängt dabei von behördlichen Genehmigungen und termingerechten Infrastrukturausbau ab.

Quelle