Emmendingen fördert Arbeitsmarktprojekte mit 330.000 Euro aus dem ESF+
Hans-Josef BeckmannEmmendingen fördert Arbeitsmarktprojekte mit 330.000 Euro aus dem ESF+
Landkreis Emmendingen sichert 330.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) für vier neue Arbeitsmarktprojekte
Der Landkreis Emmendingen hat Fördermittel in Höhe von 330.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) für vier neue Projekte zur Arbeitsmarktförderung eingeworben. Die auf zwei Jahre angelegte Initiative zielt darauf ab, Menschen mit erheblichen Hindernissen auf dem Weg in den Arbeitsmarkt durch gezielte Beratung in Ausbildung oder Beschäftigung zu vermitteln. Lokale Träger werden nun maßgeschneiderte Unterstützungsprogramme in der gesamten Region umsetzen.
Die Förderung fließt in vier eigenständige Projekte, die jeweils unterschiedliche Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf ansprechen. Die Wabe gGmbH in Waldkirch setzt zwei Vorhaben um: "Wegbegleitung", das mit 55.000 Euro Langzeitarbeitslose unterstützt, sowie "Pepe 2.0", ebenfalls mit 55.000 Euro gefördert, das benachteiligten Jugendlichen bei der Erkundung von Bildungs- und Berufsperspektiven hilft.
Die 48° Süd gGmbH in Herbolzheim führt "AGH Kompakt 2.0" durch – ein 110.000-Euro-Programm, das Bürgern im Bezug von Grundsicherungsleistungen Qualifizierungsmöglichkeiten und Arbeitsgelegenheiten bietet. In Emmendingen erhält das Projekt "LIKE.SO" der in.be.we gGmbH rund 110.000 Euro, um junge Menschen unter 25 Jahren bei der Berufsorientierung, Stabilisierung und Lebensplanung zu begleiten – mit besonderem Fokus auf diejenigen, die von regulären Angeboten oft nicht erreicht werden.
Der Landkreis hat sich für eine zweijährige Förderlaufzeit entschieden, um den Projekten mehr finanzielle Planungssicherheit zu geben. Dieser Ansatz ermöglicht eine langfristigere Ausrichtung und soll nachhaltige Veränderungen für die Teilnehmenden bewirken.
Die Investition von 330.000 Euro finanziert konkrete Hilfsangebote für arbeitslose Erwachsene, benachteiligte Jugendliche und Leistungsbeziehende. Jedes Projekt ist darauf ausgelegt, spezifische Herausforderungen anzugehen – von Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zur Berufsberatung. Die verlängerte Förderdauer ermöglicht es den Trägern, kontinuierlich an tragfähigen Beschäftigungsperspektiven für die Teilnehmenden zu arbeiten.