27 April 2026, 22:22

EDF und Universität Karlsruhe gründen deutsch-französisches Energieforschungszentrum

Luftaufnahme eines große Industriegebäudes mit Solarpanelen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras und Strommasten; das erste solarbetriebene Werk in Deutschland.

EDF und Universität Karlsruhe gründen deutsch-französisches Energieforschungszentrum

Die EDF Group und die Universität Karlsruhe haben eine Vereinbarung zur Gründung eines neuen französisch-deutschen Energieforschungszentrums unterzeichnet. Die Partnerschaft konzentriert sich auf zukünftige Energietechnologien und Umweltinnovationen. Beide Einrichtungen werden Ressourcen bereitstellen, um Forschung und industrielle Anwendungen zu beschleunigen.

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Die Universität Karlsruhe, eine führende Institution in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Sozialforschung, beherbergt rund 15.000 Studierende in 120 Instituten. Ihr jährliches Budget übersteigt 430 Millionen Euro und fördert Bereiche wie Nanotechnologie, Kommunikation und Umweltstudien. Das neue Zentrum wird auf diesem Fachwissen aufbauen.

Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von EDF, die 2.600 Mitarbeiter beschäftigt und über ein Budget von 500 Millionen Euro verfügt, wird eng zusammenarbeiten. Das Unternehmen ist bereits über eine 34,5-Prozent-Beteiligung an EnBW in Deutschland präsent und pflegt enge Beziehungen zu lokalen Energiepartnern. EDF plant, jährlich über zwei Millionen Euro in das Zentrum zu investieren.

Die ersten Forschungsprojekte werden sich auf dezentrale Energiesysteme, insbesondere Brennstoffzellen, sowie auf Umweltlösungen konzentrieren. Das Zentrum strebt an, die Auswirkungen zukünftiger Energien zu bewerten, neue Methoden zu entwickeln und die industrielle Umsetzung der Ergebnisse zu beschleunigen.

Die neue Einrichtung verbindet akademische Forschung mit industrieller Expertise. Durch die Finanzierung von EDF und die Infrastruktur der Universität sollen Fortschritte im Bereich der nachhaltigen Energien vorangetrieben werden. Für Medienanfragen stehen Benoît Gausseron (EDF) und Professor Dr. Rainer Reimert (Universität Karlsruhe) als Presseansprechpartner zur Verfügung.

Quelle