04 April 2026, 14:24

Drogenfahrten mit E-Scooter: Polizei stoppt 34-Jährigen ohne Versicherung in Waldshut

Elektroroller neben einer Straße geparkt, neben einem Metallzaun, einem Schild, Bäumen, Pflanzen, Gras.

Drogenfahrten mit E-Scooter: Polizei stoppt 34-Jährigen ohne Versicherung in Waldshut

Ein 34-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde am Donnerstagabend in Waldshut von der Polizei angehalten, nachdem Beamte Anzeichen von Drogenkonsum bei ihm festgestellt hatten. Der Vorfall ereignete sich gegen 22:00 Uhr auf der Konstanzer Straße und zieht nun weitere rechtliche Konsequenzen für den Mann nach sich.

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Der Fahrer war auf einem Radweg unterwegs, als die Polizei ihn stoppte. Die Beamten stellten deutliche Hinweise auf Drogenkonsum fest und leiteten umgehend Maßnahmen ein. Ein später durchgeführter Urintest bestätigte den Nachweis von Cannabis in seinem Körper.

Anschließend wurde der Mann in eine medizinische Einrichtung gebracht, um eine Blutprobe entnehmen zu lassen. Die Behörden werfen ihm nun zwei Straftaten vor: das Führen eines Kraftfahrzeugs unter Drogeneinfluss sowie das Fehlen der gesetzlich vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung für den E-Scooter.

Nach deutschem Recht gelten E-Scooter als Kraftfahrzeuge und müssen daher entsprechend versichert sein. Ohne eine solche Versicherung haften Fahrer persönlich für Schäden, die sie Dritten zufügen. Die Polizei ahndet die Nutzung unversicherter E-Scooter zudem mit Bußgeldern, wobei die genaue Höhe der Strafe in diesem Fall nicht genannt wurde.

Dem Fahrer drohen nun gerichtliche Verfahren wegen des Drogenvergehens sowie des Verdachts auf Versicherungsmissachtung. Bei einer Verurteilung könnte er für eventuelle Schäden, die durch den Vorfall entstanden sind, finanziell zur Verantwortung gezogen werden. Die Polizei betonte erneut, dass E-Scooter-Nutzer die Versicherungs- und Verkehrsbestimmungen einhalten müssen, um ähnliche Strafen zu vermeiden.

Quelle