17 June 2026, 17:30

Dietenbach in Freiburg: 800 neue Wohnungen rücken näher – wer bekommt die Grundstücke?

Freiburg: Erste Bewerbungsrunde für Grundstücke im neuen Stadtteil Dietenbach abgeschlossen

Dietenbach in Freiburg: 800 neue Wohnungen rücken näher – wer bekommt die Grundstücke?

Die erste Bewerbungsrunde für Grundstücke im Freiburger Stadtteil Dietenbach ist nun abgeschlossen. In der ersten Verkaufsphase sollen rund 800 neue Wohneinheiten entstehen. Entwickler, Genossenschaften und private Bauherren haben Vorschläge eingereicht, die nun geprüft werden.

Insgesamt gingen 83 Anträge von 38 verschiedenen Bewerbern ein. Diese beziehen sich auf die ersten 23 Zuteilungspakete, die insgesamt 65 Grundstücke umfassen. Die eingereichten Konzepte reichen von kleinen Reihenhäusern mit nur zwei Wohneinheiten bis hin zu größeren Wohngebäuden mit bis zu 50 Apartments.

Die Stadt vergibt die Grundstücke jedoch nicht an den Höchstbietenden. Stattdessen werden die Behörden die Qualität der einzelnen Konzepte sowie weitere Kriterien bewerten. Einige Grundstücke sind bereits für ehemalige Grundeigentümer reserviert, während die städtische Wohnungsbaugesellschaft Stadtbau in dieser Phase etwa 130 Wohnungen errichten will.

Aktuell werden die Anträge geprüft. Bis Mitte September wird die Stadt mit den Bewerbern zusammenarbeiten, um die Vorschläge zu verfeinern. Die Bewertungen finden im Herbst statt, und der Stadtrat soll die endgültige Zuteilung der Grundstücke bis Ende des Jahres beschließen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bürgermeister Martin Haag hat die Ziele des Projekts umrissen: eine ausgewogene Mischung aus bezahlbarem Wohnraum, sozialer Vielfalt und hohen ökologischen Standards für den neuen Stadtteil.

Die erste Phase der Dietenbach-Entwicklung rückt damit ein Stück näher an die Realisierung. Während die Bewertungen laufen, strebt die Stadt an, die Grundstücksvergabe noch vor Jahresende 2024 abzuschließen. Im Fokus bleibt die Schaffung eines vielfältigen und nachhaltigen Quartiers.

Quelle