Die Linke wächst wieder – mit mehr Frauen und jüngeren Mitgliedern als je zuvor
Gerfried ThiesDie Linke wächst wieder – mit mehr Frauen und jüngeren Mitgliedern als je zuvor
Die Linke hat vor ihrer für diesen Mittwoch geplanten Veröffentlichung neue interne Mitgliederzahlen vorgelegt. Die Partei zählt derzeit 126.379 Mitglieder und zeigt damit eine Verschiebung in ihrer demografischen Zusammensetzung. Frauen und jüngere Mitglieder bilden einen wachsenden Anteil der Basis.
Ende 2022 verfügte Die Linke noch über rund 123.000 Mitglieder. Nach dem Austritt Sahra Wagenknechts war die Zahl bis Ende 2023 auf 50.800 gesunken. Doch bereits im Herbst 2022 hatte sich die Mitgliederzahl von diesem Tiefstand aus mehr als verdoppelt.
Das Durchschnittsalter der Mitglieder hat sich im Laufe der Zeit verändert. 2024 lag es bei 45 Jahren, wobei Frauen 40 Prozent der Partei ausmachen. Frühere Daten zeigten, dass das Durchschnittsalter einst unter 39 Jahre gefallen war – jünger als in anderen deutschen Parteien. Fast 45 Prozent der aktuellen Mitglieder sind heute Frauen.
Die Co-Vorsitzende Ines Schwerdtner hat Pläne vorgestellt, um neue Mitglieder stärker in die inhaltliche Ausrichtung der Partei einzubinden. Zudem will sie Ausbildungsprogramme ausbauen. Bis 2027 soll ein neues Grundsatzprogramm verabschiedet werden, auch wenn das jüngste Mitgliederwachstum im Vergleich zu den Vorjahren nachgelassen hat.
Die Linke kommt damit auf 126.379 Mitglieder. Die demografischen Verschiebungen und politischen Vorhaben deuten auf anhaltende Veränderungen innerhalb der Organisation hin. Die Partei bleibt auf interne Entwicklung und zukünftige Strategien fokussiert.






