Deutschlands Handball-Frauen starten mit Island in die WM – und träumen von Edelmetall
Hans-Josef BeckmannDeutschlands Handball-Frauen starten mit Island in die WM – und träumen von Edelmetall
Deutschlands Frauen-Handballteam hat die Vorbereitungen für die anstehende Weltmeisterschaft abgeschlossen. Ihr Turnier beginnt am Mittwoch mit dem Aufeinandertreffen gegen Island – vor heimischem Publikum, das für Stimmung in der Arena sorgen wird. Mannschaftskapitänin Antje Döll bezeichnete die Vorbereitungsphase bereits als mitreißend und versprach weitere unvergessliche Momente.
Beim letzten Testspiel setzte sich die Auswahl mit 35:32 gegen die Schweiz durch. Trainer Markus Gaugisch nannte den Sieg solide, aber nicht fehlerfrei. Er wechselte die gesamte Mannschaft durch, um jeder Spielerin vor dem Turnier die Chance zu geben, sich zu beweisen.
In der Gruppenphase folgt am 28. November Uruguay, zwei Tage später dann Serbien. Zwar hat Gaugisch noch keine konkrete Startaufstellung für diese Partien genannt, doch hob er Antje Döll, Alexia Hauf sowie junge Talente wie Kühne und Engel als Schlüsselspielerinnen hervor. Annika Lott könnte gegen Uruguay ihr Debüt geben.
Der Fokus des Teams liegt darauf, die Abwehr zu stabilisieren und das Spielsystem zu verfeinern. Gaugisch räumte ein, dass die Mannschaft noch dabei sei, alles zusammenzufügen, betonte aber stetige Fortschritte. Das große Ziel ist klar: die erste WM-Medaille für Deutschland seit dem Bronzeerfolg 2007.
Nach dem Auftakt gegen Island warten mit Uruguay und Serbien zwei weitere Prüfsteine. Jedes Spiel bietet die Gelegenheit, die Leistung vor den K.-o.-Runden zu optimieren. Für ein Team, das lange auf den nächsten großen Erfolg wartet, zählt nun jedes Detail.