"Deutschland kann mehr": Wirtschaft fordert radikale Reformen gegen Bürokratie und Stillstand
Gerfried Thies"Deutschland kann mehr": Wirtschaft fordert radikale Reformen gegen Bürokratie und Stillstand
Neue Kampagne fordert dringende Wirtschaftsreformen in Deutschland
Unter dem Motto "Deutschland kann mehr" ist eine Initiative gestartet worden, die sich für rasche wirtschaftliche Reformen in Deutschland einsetzt. Die Kampagne reagiert damit auf die seit Langem bestehenden Herausforderungen der deutschen Industrie: Hohe Kosten, übermäßige Bürokratie und zähe Genehmigungsverfahren haben die Wettbewerbsfähigkeit geschwächt, wie der Wirtschaftsverband Industrie und Dienstleistung (wvib) betont. Statt gezielter Subventionen fordert der Verband breite Entlastungen für Unternehmen und Beschäftigte.
Bei der Vorstellung der Kampagne skizzierten Bert Sutter, Präsident des wvib, und Vorstandschefin Hanna Böhme die zentralen Forderungen. Dazu gehören der Abbau von Bürokratie, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren, die Senkung von Abgaben sowie Reformen der Sozialsysteme. Die Initiative will zudem das deutsche Innovationspotenzial aufzeigen und gleichzeitig politischen Wandel in Deutschland vorantreiben. Im kommenden Jahr wird "Deutschland kann mehr" die Aktivitäten des wvib prägen. Der Verband plant, seinen Mitgliedsunternehmen praktische Unterstützung und Vernetzungsmöglichkeiten anzubieten. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass viele Betriebe mit schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Unsicherheit über das künftige Wachstum kämpfen.
Die Kampagne setzt eine klare Reformagenda für das Jahr 2026. Durch Deregulierung und Kostensenkung will der wvib die Belastungen der Wirtschaft in Deutschland verringern und das Vertrauen in den Standort stärken. Ob diese Bemühungen erfolgreich sein werden, hängt in den kommenden Monaten von der politischen Mitgestaltung und konkreten politischen Weichenstellungen in Deutschland ab.