06 February 2026, 18:51

Denzlingen plant CO₂-freie Wärme für ältere Stadtteile – jetzt kommt die Machbarkeitsstudie

Eine Karte eines vorgeschlagenen Wohnbaugebiet-Entwicklungsplans auf einem Blatt Papier, unterteilt in farbcodierte Abschnitte mit Beschriftungen und Text, der Gebäude, Straßen und andere Merkmale detailliert.

Denzlingen plant CO₂-freie Wärme für ältere Stadtteile – jetzt kommt die Machbarkeitsstudie

Denzlingen treibt Pläne für CO₂-freie Wärmeversorgung voran

Die Gemeinde Denzlingen setzt ihre Bemühungen fort, eine klimaneutrale Wärmeversorgung aufzubauen. Eine neue Machbarkeitsstudie soll untersuchen, wie bestehende Wohngebiete an das wachsende Fernwärmenetz angeschlossen werden können. Für die Kommunalverwaltung ist dies ein zentraler Schritt in der langfristigen Energiestrategie der Stadt.

Die Studie folgt auf die Bewilligung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das Fördermittel für das Vorhaben bereitstellt. Bereits zuvor waren Gelder in den Aufbau eines Kernnetzes für den Schulcampus, das Kulturzentrum sowie die Neubaugebiete Käppelematten und Unter'm Heidach geflossen. Nun rückt die Erschließung älterer Stadtteile in den Fokus.

Zwei Wohngebiete – Grüner Weg und Seidenfäden – werden auf mögliche Anschlüsse an das Netz geprüft. Auch das öffentliche Hallenbad steht zur Diskussion. Zwar liegen derzeit keine öffentlich zugänglichen Daten zu den noch nicht angebundenen Haushalten in diesen Gebieten vor, doch die Studie soll eine fundierte Grundlage für künftige Ausbauentscheidungen liefern.

Die Verantwortlichen betonen, dass das Projekt ein klares Signal setzt: Auch bestehende Quartiere sollen in die Wärmeeinwende einbezogen werden. Bisher konzentrierte sich die Planung vor allem auf Neubauten. Mit der Studie vollzieht Denzlingen nun eine Wende hin zur Integration älterer Stadtteile in das klimaneutrale Wärmenetz.

Die Ergebnisse werden die nächsten Ausbauphasen steuern und den Entscheidungsträgern konkrete Daten an die Hand geben. Bei Erfolg könnten weitere Haushalte an das CO₂-arme Fernwärmenetz angeschlossen werden. Die Stadt bleibt damit ihrem Ziel einer vollständig klimaneutralen Wärmeversorgung verpflichet.