20 December 2025, 02:28

Das Mix macht es

Eine Gruppe von Menschen spielt mit einem Fußball.

Das Mix macht es

Die Mischung macht’s

Teaser: Die deutsche Mannschaft hat sich bei der Handball-WM im eigenen Land für die Hauptrunde qualifiziert – auch dank selbstbewusster Newcomerinnen.

Die Frauen-Handballnationalmannschaft Deutschlands hat sich frühzeitig für die Hauptrunde der Weltmeisterschaft qualifiziert. Mit Siegen gegen Island, Uruguay und Serbien bereitet sich das Team nun auf drei weitere Spiele in Dortmund vor. Die Mischung aus jungem Elan und erfahrener Routine verleiht dem Spiel der Mannschaft eine frische Dynamik.

Der Erfolg in der Vorrunde gründet auf einem ausgewogenen Ansatz. Bundestrainer Markus Gaugisch hat die Spielzeit in den bisherigen Partien gleichmäßig verteilt und sowohl Veteraninnen als auch Debütantinnen Einsatzmöglichkeiten gegeben. Diese Strategie macht das Team unberechenbarer – mit neuen Formationen und einem breiteren Kreis an Leistungsträgerinnen.

Junge Spielerinnen wie die 21-jährige Viola Leuchter und die 22-jährige Nieke Küne bringen Energie und Selbstvertrauen in die Mannschaft. Sie knüpfen an eine Entwicklung an, die bereits im vergangenen Jahr von Akteurinnen wie Lena Degenhardt, Jule Beck und Merle Carstensen vorangetrieben wurde, die sich damals in den Kader kämpften. Aber auch erfahrenere junge Spielerinnen wie Kim Naidzinavicius haben sich nahtlos eingefügt. Die Routinierin Annika Lott, die sich von Schulterverletzungen erholt, findet zudem zunehmend zu alter Stärke zurück und stärkt so das Mittelfeld. Die 27-jährige Julia Maidhof betont, dass die Kluft zwischen älteren und jüngeren Spielerinnen kleiner geworden sei – das Team wirke geschlossener denn je.

Abseits des Platzes herrscht eine entspannte, aber fokussierte Stimmung. Gaugisch beschreibt die Mannschaft als eingespielt, in der sich die Spielerinnen unabhängig von Alter oder Erfahrung frei austauschen. Doch mit Beginn der Hauptrunde in Dortmund am Dienstag werden dieser Zuversicht und der Teamgeist auf eine härtere Probe gestellt.

Mit Schwung und einer breiter aufgestellten Mannschaft geht Deutschland in die nächste Phase. Die Kombination aus aufstrebenden Talenten und gestandenen Spielerinnen hat sich bereits in der Gruppenphase ausgezahlt. Jetzt müssen taktische Flexibilität und Mannschaftsgeist gegen stärkere Gegner in der Hauptrunde bestehen.