Chaotischer Dienstag: Von Hakenkreuzen bis zur Dachrettung in Sigmaringen
Gerd BuchholzChaotischer Dienstag: Von Hakenkreuzen bis zur Dachrettung in Sigmaringen
Mehrere Vorfälle hielten Behörden in der Region am Dienstag in Atem
Die Polizei in Sigmaringen ermittelt wegen Schmierereien mit verfassungsfeindlichen Symbolen, während Rettungskräfte einen Jugendlichen von einem Dach befreiten. Zudem geriet ein Autofahrer unter Drogenverdacht, und ein Schwarzangler flüchtete nach seiner Entdeckung ohne gültigen Fischereischein.
Am Dienstagnachmittag entdeckten Beamte an der Einmündung der Hochgasse zur B 463 beleidigende Graffiti sowie ein aufgesprühtes Hakenkreuz. Unklar ist, wann die Sachbeschädigung verübt wurde. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verwendung verbotener Kennzeichen eingeleitet.
Gegen 14:30 Uhr wurde auf der Europastraße in Gammertingen ein Angler ohne gültige Erlaubnis gestellt. Der Mann, etwa 1,75 Meter groß, schlank, mit südasiatischen Gesichtszügen und einem Schnurrbart, trug braune Hosen und ein graues Oberteil. Bei der Kontrolle ließ er eine frisch gefangene Forelle sowie seinen Rucksack zurück und ergriff die Flucht.
Am späten Abend wurde in Mengen ein 35-jähriger Autofahrer wegen des Verdachts auf Fahren unter Drogeneinfluss kontrolliert. Im Rahmen des Ordnungswidrigkeitsverfahrens wurde eine Blutprobe entnommen; die Ergebnisse stehen noch aus.
Gegen 21 Uhr rückten Feuerwehrkräfte in die Jakobstaler Straße aus, nachdem ein 16-Jähriger auf dem Dach eines Rohbaus in eine Notlage geraten war. Der Jugendliche hatte sich mit Freunden dort aufgehalten, konnte jedoch nicht mehr sicher allein herunterklettern.
In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden aus einem abgestellten Lkw in Mengen etwa 70 Liter Diesel gestohlen. Der Diebstahl fiel auf, als der Fahrzeugbesitzer den fehlenden Kraftstoff bemerkte.
Die Vorfälle halten die Polizei auf mehreren Ebenen in Atem. Die Ermittlungen zu den Schmierereien, dem illegalen Fischfang und dem Kraftstoffdiebstahl dauern an. Der gerettete Jugendliche blieb unverletzt, während die Blutuntersuchung des Autofahrers über mögliche weitere Konsequenzen entscheiden wird.






